Wieder da ..

über 2 Wochen hat es gedauert, bis diese Seite nach Providerproblemen wieder läuft ...

Die E-Mail-Adressen gingen schon seit Do. 7.12.06 wieder in Funktion.

E-Mails an info@bifa-muenchen.de, f.iberl@bifa-muenchen.de sind ab ca. 2 Wochen davor leider verschollen - bitte gegebenenfalls nochmal schicken!

Der Wiederanlauf hat Zeit gekostet, bitte Geduld bis es hier wieder aktueller aussieht und alle Funktionen gecheckt sind ...

Forderungskatalog - ergänzt

21. Oktober 2006, Marienplatz:

Transparentfoto

Wir sind es schon gewohnt (leider), daß die Gewerkschaften den Zusammenhang "übersehen", und bringen von uns aus die notwendigen Argumente ein.

Bemerkenswert an dem Tag in München, wie gut die bayernweite Mobilisierung klappte.

Strauß und Leber

Das war vor 30 Jahren *), und die damalige Bonner Demo der Anlaß zur Gründung der BIFA im April 1976. Fünf Jahre später gab es am gleichen Platz wieder eine Demonstration - allerdings mit mehr als zehn mal soviel Leuten.

Das Bild hier zeigt einen Spruch von acht, die es als Klebebogen zum selbst Zuschneiden gab (Hat noch jemand die anderen Motive aufgehoben?).

Damals also auch "Große Koalition" - und der "Vorzeigegewerkschafter" als SPD-KriegsVerteidigungsminister. Wir erlebten Leber damals als jemanden, der als "Nicht-Militär" sich dadurch zu beweisen versuchte, daß er sozusagen den Militärs jeden (Beschaffungs-)Wunsch von den Augen ablas. Also ist das Verhältnis Friedensbewegung und Gewerkschaften meistens nicht unproblematisch gewesen, auf das zum Aktionstag 21.10.2006 hier eingegangen wird.

Es gibt aber in dieser Hinsicht auch Erfolge, der sichtbarste ist die langjährige Zusammenarbeit von Münchner Friedensbündnis und DGB z.B. beim Antikriegstag!

____

*) statt einer Jubiläumsfeier dieses Jahr gabs inhaltliche Arbeit und den Libanonkrieg ...

Friedensbewegung und Gewerkschaften

MünchenBeim Aktionstag am Samstag, den 21. Oktober 2006 werden wir von der BIFA wieder mitmachen.

Für diejenigen die uns kennen ist das klar - trotzdem nochmal gefragt: Was hat eine Friedensinitiative mit den Gewerkschaften am Hut? Eine ganze Menge ...

  • Militärpolitik setzt immer auch auf Disziplinierung von Gewerkschaften und anderen kritischen sozialen Bewegungen
  • Militärausgaben sind verschwendete (genauer: schädliche) Ausgaben aus Sicht von Arbeitnehmerinteressen
  • Die Befürworter von Kriegspolitik sind - welche Koinzidenz - immer auch die Gegner von selbstbewußter Gewerkschaftspolitik
  • Letztlich sind es die gleichen Interessen, die seit Jahren hinter der verschärften Umverteilung "von unten nach oben" stehen, die auch eine aggressive Militarisierung der Außenpolitik fördern

25 Jahre Bonner Hofgartendemo 10.10.1981

So ein Jahrestag! 10.10.81

Die Gefühle die wir damals hatten! Ein unbeschreiblicher Aufschwung zeichnete sich ab, Krefelder Apell, und, und, und ...

Der Erfolg dieser Demonstration - 300000 auf dem Bonner Hofgarten - übertraf die kühnsten Erwartungen und löste eine enorme Gründungswelle von Friedensinitiativen aus.

Die BIFA war da bereits "5" und hatte als regionaler Partner des damaligen "Komitee für Frieden, Abrüstung und Zusammenarbeit" (KOFAZ) und mit zunehmend erfolgreichen Aktionen sicher merklich mitgeholfen das anzuschieben.

Die BIFA, damals also ziemlich "vorne in der Friedensbewegung", fing so an als "Reisebüro Frieden" zu wirken, so spotteten wir aber erst sehr viel später.

BIFA-Treff 4. Okt. 2006

schon morgen ist der aktuelle BIFA-Treff, hier die Einladung bzw. Erinnerung:

BIFA-Treff, Mittwoch, 4. Oktober 2006
um 19:30h im Friedensbüro
, Isabellastr. 6, Keller

da wir eine Pause machten, liegt doch einiges an:
Punkte u.a.:
- Thema "Zivil-Militärisch", was gibt es Neues.
- Friedenswochen
- Teilnahme an aktuellen Kampagnen, z.b. Sozialforum, DGB-Aktionstag.

- und die aktuelle Militärkritik ...

Nukleare Bedrohung Iran

Wir werden eingedeckt mit Warnungen, welche nuklearen Schritte vom Iran drohen. Ja, wir müssen uns wirklich Sorgen machen, allerdings ganz anders und schlimmer: Beobachter der US-Politik in den USA schreiben es direkt: "Why Bush Will Nuke Iran (Paul Craig Roberts bei Antiwar.com).

Die Bedrohung ist nicht ein Losschlagen des Irans, sondern der Iran als Zielscheibe für die nächste Atombombe!

Roberts:

The neoconservative Bush administration will attack Iran with tactical nuclear weapons, because it is the only way the neocons believe they can rescue their goal of U.S. (and Israeli) hegemony in the Middle East.
The U.S. has lost the war in Iraq and in Afghanistan. Generals in both war theaters are stating their need for more troops. But there are no troops to send. ...

... der ganze Artikel.

Die neokonservative Bush-Regierung wird Iran mit taktischen Nuklearwaffen angreifen, weil dies der einzige Weg ist, mit dem die "Neocons" annehmen, ihr Ziel der Hegemonie der USA (und Israels) im mittleren Osten zu retten.
Die USA haben den Krieg im Irak und in Afghanistan verloren. Generäle von beiden Kriegsschauplätzen stellen die Notwendigkeit von mehr Soldaten fest. Aber es gibt keine Soldaten die geschickt werden können. ...

Das könnte ja eine überzogene Einzelmeinung sein, und Panik soll man nicht schüren. Nur, Michel Chossudovsky hat das sogar schon im Januar (engl.) geschrieben (ähnlich im Freitag), und die Signale häufen sich ...

Bundestag vs. Libanon

"Erwartungsgemäß" hat der deutsche Bundestag die Entsendung der Bundeswehr in den Libanon-Konflikt beschlossen. Es gab Gegenstimmen (mehr als früher bei solchen "Meilensteinen" - immerhin), aber seit vielen Jahren läuft die Militarisierung der Außenpolitik "wie auf Schienen".

Hier gibts Argumente: Rede von Conrad Schuhler zum Antikriegstag in München.

Wir werden uns mit der herrschenden Politik nicht abfinden - eine friedlichere Welt gibt es nur gegen diese Regierungspolitik

militärische Indienststellung

Es bleibt bei der Position:

Keine Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

BIFA Infostand

BIFA transportabel So kann der BIFA-Infostand auch aussehen...

noch vor dem Aufstellen natürlich.
Schon etwas her.



so beim Streetlife Juli 2006, mehr ...

Inhalt abgleichen