Antiatom

Hiroshima-Gedenken - Erinnerung und Mahnung

Am 6. August 2009 fand am Münchner Marienplatz die Gedenkkundgebung des Münchner Friedensbündnisses statt:

Hiroshima mahnt

Hier das Manuskript für den Beitrag, den Volker Bialas dort hielt.
Weitere Beiträge siehe beim Friedensbündnis.


Erinnerung und Mahnung

Am Anfang steht die Erinnerung an die Geschichte, an ein schreckliches Geschehen, das uns und den Jüngeren Mahnung bleiben soll.

Hiroshimatag 2008

Hiroshima 7.8.2008 München

Seit dem New Yorker Anschlag 2001 gibt es regelmäßig am Donnerstag die Mahnwache des Münchner Friedensbündnisses - “Krieg ist kein Mittel gegen Terror, Krieg ist Terror”. Am Donnerstag, den 7. August 2008 ist dies gleichzeitig die Münchner Gedenkveranstaltung für Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.)

Do 7.8.2008, 17 Uhr,
Kundgebung auf dem Marienplatz

Flugblatt vom Münchner Friedensbündnis (PDF 144k)

(es wird auch Karten für die Busfahrt zur Afghanistandemo am 20.9. in Stuttgart geben)

Faslane 365

Pressemitteilung Faslane 365, 02.08.2007

Die Kampagne gegen die britische Atomwaffenbasis, mit einer internationalen Blockade-"Kette" von einem Jahr ("365 Tage") imponiert, darum auch mal ein Hinweis hier bei der BIFA (Dazu ein englischer Zeitungsartikel mit kontroversen Leserkommentaren!),

Der Kampagnenbericht:

“Teachers against Nukes” stand groß auf dem Banner vor der britischen Atomwaffenbasis in Faslane, Schottland. Eine internationale Gruppe von LehrerInnen und PädagogInnen protestierte gestern gegen das britische Atomwaffenprogramm Trident, welches nach einem Parlamentsbeschluss vom 14.3.2007 erneuert werden soll. Sechs der Protestierer blockierten das Südtor der Atomwaffenbasis für mehr als eine halbe Stunde, sodass der Verkehr umgeleitet werden musste und sich ein etwa drei Kilometer langer Stau an der Basis entlang bildete. Die sechs blockierenden PädagogInnen sowie drei Helfer wurden verhaftet. Drei Frauen der Gruppe kamen aus Deutschland. ...

Nukleare Bedrohung Iran

Wir werden eingedeckt mit Warnungen, welche nuklearen Schritte vom Iran drohen. Ja, wir müssen uns wirklich Sorgen machen, allerdings ganz anders und schlimmer: Beobachter der US-Politik in den USA schreiben es direkt: "Why Bush Will Nuke Iran (Paul Craig Roberts bei Antiwar.com).

Die Bedrohung ist nicht ein Losschlagen des Irans, sondern der Iran als Zielscheibe für die nächste Atombombe!

Roberts:

The neoconservative Bush administration will attack Iran with tactical nuclear weapons, because it is the only way the neocons believe they can rescue their goal of U.S. (and Israeli) hegemony in the Middle East.
The U.S. has lost the war in Iraq and in Afghanistan. Generals in both war theaters are stating their need for more troops. But there are no troops to send. ...

... der ganze Artikel.

Die neokonservative Bush-Regierung wird Iran mit taktischen Nuklearwaffen angreifen, weil dies der einzige Weg ist, mit dem die "Neocons" annehmen, ihr Ziel der Hegemonie der USA (und Israels) im mittleren Osten zu retten.
Die USA haben den Krieg im Irak und in Afghanistan verloren. Generäle von beiden Kriegsschauplätzen stellen die Notwendigkeit von mehr Soldaten fest. Aber es gibt keine Soldaten die geschickt werden können. ...

Das könnte ja eine überzogene Einzelmeinung sein, und Panik soll man nicht schüren. Nur, Michel Chossudovsky hat das sogar schon im Januar (engl.) geschrieben (ähnlich im Freitag), und die Signale häufen sich ...

Grüße an die Castor-BlockiererInnen

Castor stoppen - X1000mal QuerUnd wenn es immer wieder gesagt werden muß: Die Atomkraft ist deshalb so gewachsen, weil sie die militärische Machtpolitik repräsentiert. Nicht zuletzt stinkt die "doppelte Moral" der Atommächte zum Himmel, die für sich (und auch spezielle Freunde) nukleare Privilegien beanspruchen, die sie anderen verwehren.

Jedenfalls ist der Widerstand gegen die Atompolitik mehr als gerechtfertigt - toll wieviel die Aktivisten weiterhin auf die Beine bringen

Hiroshimatage in München

Hiroshimatage in München

Der Hiroshimatag - der 6. August - soll jedes Jahr an den Abwurf der ersten Atombombe mit ihren schrecklichen Folgen erinnern (ebenso Nagasaki, 9. August), aber vor allem auch die heutige Atompolitik bekämpfen. Über die Jahre (Jahrzehnte) war es oft die BIFA, die mit half diesem Thema Aufmerksamkeit zu verschaffen. Irgendwann übernahm es die Schwabinger Friedensinitiative ("Schwafi") an diesem Tag auf dem Forum der Münchner Freiheit entsprechende Veranstaltungen (unter Beteiligung der gesamten Friedensszene) durchzuführen. Dann suchten sie mehr Unterstützung, und so macht immer wieder die BIFA verstärkt mit. Allgemeine Unterstützung erfolgt natürlich via Friedensbündnis.
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