März 2015

-gegen Nazis und Bagida!

Treffpunkt Luisenstraße / Ecke Elisenstraße (Alter Botanischer Garten)

Aufruf zum Protest nach den kürzlichen Nazi-Angriffen auf Anti-Bagida-Demonstranten

Seit den ersten Aufmärsche ist Bagida deutlich geschrumpft - und hat sich gleichzeitig massiv radikalisiert. Bagida hat sich zum Sammelbecken diverser rechter Strömungen entwickelt und vereint im Wochentakt circa 200 Rechtspopulisten, verurteilte Rechtsterroristen, Hooligans, Neonazis und andere Rassisten. Typisches Nazi-Parolen skandierend ziehen sie durch die Münchner Innenstadt.
Dass dieser regelmäßig auftretende, rechte Mob nicht nur hetzt, sondern auch ganz direkt eine Gefahr für diejenigen darstellt, die nicht ins rassistische Weltbild passen, hat sich ganz offen beim letzten Bagida-Aufmarsch gezeigt. Eine Gruppe Neonazis - unter ihnen der wegen einem geplanten Bombenattentat auf die Grundsteinlegung der jüdischen Synagoge in München verurteilte Rechtsterrorist Thomas Sch. - griff nach Berichten mehrere GegendemonstrantInnen körperlich an und entkam anschließend größtenteils. Dieser Angriff zeigt beängstigend, welchen Auftrieb die bayerische Neonazi-Szene aus den regelmäßigen Aufmärschen gewinnt.

1. Mai - wir sind dabei

www.bifa-muenchen.deWie jedes Jahr gibt es den BIFA-Infostand - diesmal wieder in der Kaufingerstraße.
Die "vertraute" DGB-Demo+Kundgebung gibt es natürlich auch -> s. dort: http://muenchen.dgb.de/-/44i

An diesem Freitag.

Die besseren Pavillonteile tauchten wieder auf - wir werden uns wetterfest präsentieren können ;-)

Wie immer - wenn uns niemand hilft, erfolgt der Transport mit dem Taxi (!).
Aufbau in aller Frühe, "Normalbertrieb" 12:00 - 17:00 Uhr

Die Kinder- und Jugendbücherausstellung gibt es nur bei geeignetem (nicht-zu-nassem) Wetter.

Auf jeden Fall gibt es letzte Infos zu den Vorbereitungen der G7-Proteste!

Grüße am Stand willkommen!

Solidarität mit Griechenland!

Schluss mit der Hetze gegen Griechenland!

Seit ihrem Erfolg bei den Parlamentswahlen sind SYRIZA, Alexis Tsipras, Yanis Varoufakis, ja das ganze griechische Volk einem Bombardement von Beleidigungen und Verächtlichmachungen ausgesetzt. Im Verein mit deutschen Politikern hetzen Medien, von BILD bis SZ, mit an Rassismus grenzender Arroganz und Überheblichkeit gegen eine Regierung, die aus freien Wahlen als Sieger hervorging, gegen eine Regierung, die heute die Zustimmung von 80% der griechischen Bevölkerung genießt.

Kundgebung Solidarität mit Griechenland
Für ein sozial gerechtes EUROPA.

Einladung zur Vernissage

UNAUFHÖRLICH FÜR DEN FRIEDEN

100 Jahre IFFF
Der Bezirksausschuss Maxvorstadt lädt ein zur AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Es sprechen:
Dr. Günther Westner, Bezirksausschuss 3
Irmgard Hofer, Vorsitzende der deutschen Sektion/IFFF
Julia Killet, Rosa Luxemburg Stiftung
Brigitte Schuchard, IFFF Gruppe München

Die Ausstellung: 28. März - 20. April 2015

Griechenland - die Mühen der Ebene

Solidarität mit Griechenland

mit Paul Kleiser

Seit Ende Januar 2015 hat Griechenland eine neue, von der Linkspartei Syriza geführte Regierung. Die alte Regierung hat durch ihre Austeritätspolitik nicht nur ein verarmtes Land, sondern auch einen Berg von Schulden über 321 Mrd. Euro hinterlassen. Die neue Regierung bemüht sich nach Kräften, die sozialen Minima anzuheben und mit den Gläubigern zu einem Kompromiss zu kommen, was große Schwierigkeiten bereitet.

  • Vor welchen Problemen steht das Land und welche Möglichkeiten hat dieneue Regierung, ihnen zu begegnen?
  • Wie könnte ein Programm des wirtschaftlichen Wiederaufbaus aussehen?
  • Welche Forderungen hat Griechenland an Deutschland wegen derZerstörungen im Zweiten Weltkrieg?

Medien in der Vertrauenskrise

Podiumsdiskussion mit
  • Detlef Esslinger (Kommunikationswissenschaftler: "Entzauberung eines Berufes ..."
  • Albrecht Müller (Nachdenkseiten)
  • Wolfgang Donsbach (Süddeutsche Zeitung)

Politisches Samstagsgebet: Gefahr von rechts

Referentin: Dr. Miriam Heigl

In einer Presseerklärung des geschäftsführenden Bundesvorstandes von pax christi anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2015 heißt es unter anderem:
„Die Erfahrungen von Auschwitz haben dazu beigetragen, dass unsere Gesellschaft und unsere Kirche sich eindeutig für ein demokratisches Zusammenleben und die Menschenwürde als Grundaxiom bekannt haben. Ein solcher Konsens des „Nie wieder!“ scheint aber nicht einfach auszureichen. Aktuelle Bewegungen, wie zum Beispiel die Pegida-Bewegung, die für sich in Anspruch nehmen, das Abendland – oder was sie dafür halten – verteidigen zu wollen, sind offensichtlich Symptome der Brüchigkeit des Konsenses gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.