Lumumba

Aus Anlaß des Bundestagsbeschlusses zum Kongo-Einsatz der Bundeswehr hier ein Punkt herausgegriffen: In der Wikipedia wird sehr gut auf das Schicksal von Patrice E. Lumumba eingegangen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Patrice_E._Lumumba

Es wird bis zum 19. 7. (dier BIFA-Abend zum Kongo) noch mehr Infos zum Thema auf dieser Seite geben, zunächst also dieser Link, von wo aus man auch Filme und andere Beiträge erreichen kann.

Der Weg zum Friedensbüro

Kartenausschnitt

Die BIFA ist bekanntlich auch im Friedensbüro zuhause - der Kartenausschnitt zeigt die Lage des Friedenbüros in München in der Isabellastr. 6 - unweit der U-Bahn Josephsplatz (dort steigt man am besten in nördlicher Richtung aus, und erreicht dann gleich die Georgenstraße, anders als eingezeichnet. Oder zur Platzmitte mit dem Aufzug).

Beim Friedensbüro muß man die Klingel außen betätigen, und sich im Treppenhaus rechts zur Tür zur Kellertreppe begeben, die Türe ist beschriftet ...

Vergangenes 2005

Januar2005
Mo 3. 9:30 Protestkundgebung „Weg mit Hartz IV!“ vor dem Arbeitsamt Kapuzinerstr., Aktion gegen Sozialkahlschlag (Infos: "Agenturschluß" beim www.labournet.de)
Mi 5. 19:30 Vorbereitungstreffen für die Gegenaktionen zur sog. NATO-Sicherheitskonferenz (Februar 05) im EineWeltHaus Aktionsbündnis - nun jeden Mittwoch!
Sa 8. + 9. "Kleine Winterschule" von attac München im EineWeltHaus
Sa 8. + 9.

1-Mai-Fest

Wie gesagt, die BIFA hat wieder einen Infostand, 10 - 17 Uhr (!) beim Viktualienmarkt ...

schaut mal vorbei!

Dieses Fähnchen zeigen wir dort wahrscheinlich auch ;-)

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Zwischen Ostern und 1. Mai

Nach dem gelungenen Ostermarsch - drinnen wie draußen - treten wir vielleicht langsamer, aber nicht auf der Stelle ;-)

Die Drohung eines Angriffs auf den Iran ist akut - und gerade die "nukleare Option" ist besonders bedrohlich. Nicht nur die USA, sondern auch und gerade die Regierungsverlautbarungen aus Frankreich mit Unterstützung aus Deutschland lassen erkennen, daß einige darauf brennen, endlich mal die neuen Atomwaffen ausprobieren zu können. Das heißt nicht, daß wir uns auf die atomare Bedrohung allein konzentrieren. Es geht nicht an, sich empört über die nuklearen Energiepläne zu äußern (Tschernobyl mahnt), und gleichzeitig die militärischen, auch "konventionellen" Interventionen abzusegnen.

50 Leute und 1 Hund

Beim "Ostermarsch Draußen" hätte es kaum besser klappen können - Sonnenschein - Panoramaweg inmitten der Berge und folglich eine bestens aufgelegte Wandergruppe. nicht alle
Panorama
noch ein paar Bilder ...

permanent military population

Das Netz hält noch mehr Informationen bereit. So gibt es für die militärischen Einrichtungen eine Support Group:
"Garmisch is the headquarters for the Area Support Team (AST) that provides community support to the George C. Marshall Center for Security Studies, the Armed Forces Recreation Center, AFRC, and the NATO School in nearby Oberammergau. The Garmisch AST falls under the umbrella of the 6th Area Support Group (ASG) located in Stuttgart approx. 3 hours NW."

Weiter erfahren wir da:
The permanent military population, including family members, is approx. 400. The civilian population, to include AFRC employees, and their family members is roughly twice that.

Und, last but not least: Im nahegelegenen Oberammergau existiert eine "NATO-Schule", betrieben von der Bundeswehr, die eine eigene Betrachtung lohnen würde ...

US-Stützpunkt in den bayerischen Bergen

von Ulrich Sander per E-Mail (redaktionell gekürzt)

Ostermarsch nimmt das kriegstreiberische Marshall Center aufs Korn

Das „Europäische Institut für sicherheitspolitische Studien“ in der Gernackerstrasse in Garmisch-Partenkirchen, kurz George-C.-Marshall Center genannt, wird Ziel einer Friedensaktion von Ostermarschierern.

In einer Bundeswehrverlautbarung heißt es über das Marshall Center: „Das deutsch-amerikanisches Erfolgsprojekt kann stolz auf seinen Beitrag zum Aufbau stabiler Strukturen nicht nur in Osteuropa verweisen.“ Hier werde das verteidigungspolitischen Bildungsangebot für das 21. Jahrhundert vermittelt.

2003 trafen sich in dem Center die Minister Peter Struck und Donald Rumsfeld, um die Differenzen beizulegen, die am Beginn des Irak-Krieges standen. Rumsfeld war dennoch unversöhnlich und forderte Unterordnung unter die USA: "Es liegt der Schluss nahe, dass die Unterscheidung zwischen dem alten und neuen Europa heute nicht wirklich Sache des Alters oder Größe oder Geographie ist. Es ist eine Frage der Haltung - der Vision, die Länder zusammenbringt zu einem transatlantischen Verhältnis." Rumsfeld verzichtete aber auf eine Passage in seinem Redemanuskript, in der einigen Ländern in Europa vorgeworfen wurde, sich durch Opposition und als Gegengewicht zu Amerika zu definieren. Und von Opposition gegen die USA und die CIA kann im Marshall Center schon mal überhaupt keine Rede sein.

Wenn jetzt der BND-Untersuchungsausschuß des Bundestages seine Arbeit aufnimmt, so sollte er auch seinen Blick auf den Olympiaort von 1936 richten.

Bis zu 32 Länder sind dort in Garmisch-Partenkirchen vertreten. Einer der Absolventen ging durch die Weltpresse: „Christoph Lez wurde in Moskau verhaftet, nach Weissrussland ausgeliefert und dort wegen Spionage zu sieben Jahren verschärfter Lagerhaft verurteilt. Er hatte zuletzt als Dozent im George-C.-Marshall Center gearbeitet. Das Center wird von den USA mit knapp 24 Millionen, von Deutschland mit zwei Millionen gesponsort.“ (Süddeutsche Zeitung, 28.7.2001, S.3)

Besonders stark vertreten sind in dem Marshal Center die Länder Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, die Mongolei, Russland, die Ukraine sowie die Türkei. Der stellvertretende Direktor des GCMC, der deutsche Generalmajor a.D. Dr. Horst Schmalfeld, gibt den Mann fürs bilaterale Image des Centers. Doch bei Gründung des Centers hieß es in einer Weisung des US-Verteidigungsministeriums vom 25. November 1992 eindeutig: „Das Marshall Center gehört zum Europäischen Kommando der Vereinigten Staaten.“ So spricht man auch in der bayerischen Friedensbewegung von einem „ideologischen Flugzeugträger“ der USA in den oberbayerischen Bergen.

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Leider bringt die Erstfassung dieses Textes von U. Sander in der Zeitung gegen Krieg unsere Wanderung mit dem Münchner Ostermarsch durcheinander - können wir bei der BIFA nix dafür!

Wetter

"Ostermarsch Draußen" - immer spannend:
WebcamEin Wort zum Wetter Wir haben ja reichlich Erfahrungen aus der Vergangenheit ;-) Die Alpenregion ist bekannt für unberechenbare Wetterumschwünge - in jede Richtung. Die momentane (Freitag) Vorhersage ist für Samstag besser als für Montag. Wenn wir morgens ca. 9 Uhr aufbrechen, ist ziemlich unklar was Mittags 12 Uhr auf dem Kramerplateauweg für ein Wetter ist. Wir nehmen halt Sitzmatten u.ä. mit, so daß eine feuchte Wiese kein Hindernis sein muß für eine Rast, ein paar Bänke gibt es dort auch. Hier zwei Webcams um sich schon mal umzugucken:

Informationen zum Marshall Center

Text 2 S. A4 zum Download: PDF 118k

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