Friedensbewegung

Gemeinsam gegen Massenentlassungen, Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg!

Der Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 03. Juni 2006 in Berlin (Link jetzt leider ungültig) mit obiger Parole und dem Titel "Schluß mit den Reformen gegen uns!" gehört auch zur BIFA, der oben dargestellte Zusammenhang beschäftigt uns schließlich von Anfang an. Ankündigung also siehe links.

Busfahrkarten von München nach Berlin erhältlich in: Basisbuchandlung, Adalbertstr. 41, U3/6 Universtät oder im Eine Welt Haus/Weltwirtschaft, Schwanthalerstr. 80, U4/5 Theresienwiese; Kosten: 35.-€/ermäßigt 10.-€

Die Kriegstrommeln werden lauter

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Wann erfolgt der Angriff auf Iran?
fragt Georg Schöfbänker bei Telepolis.

Viele wollen es noch nicht wahrhaben - aber der Artikel zeigt die gefährliche Lage sehr nüchtern. Insbesondere die deutsche Bundesregierung droht zur Eskalation beizutragen.

Weitere Infoas z. B. auch beim Friedensbündnis

Es gibt Gegenwehr: "Krieg ist keine Lösung!"

Infotext der FI zum Center

Dieser Text zum Download (PDF 108 kb)

Logo der FI

Friedensinitiative

Bad Tölz-Wolfratshausen

http://friedensini.de/

George C.Marshall-Center – Europäisches Institut für Sicherheitsstudien

in Garmisch-Partenkirchen

Das Marshall–Center wurde 1991 vom US-EUCOM, dem Kommando der US-Streitkräfte in Europa mit Sitz in Stuttgart-Vaihingen initiiert. Bei seiner Gründung 1992 standen Colin Powell, Paul Wolfowitz und Dick Cheney Pate. 1994 wurde es durch eine Regierungsvereinbarung mit dem deutschen Verteidigungsministerium zu einem deutsch- amerikanischen Partnerschaftsunter-nehmen. Konkret heißt das: Leitung und Aufsicht liegen beim Oberbefehlshaber des EUCOM, die Bewachung und teilweise Finanzierung ist deutsche Aufgabe.

Das Marshall-Center ist eins von fünf regionalen US-Zentren zur „Förderung der Sicherheitskooperation weltweit“. Seine Aufgabe wird wie folgt beschrieben (1):

Schaffung eines stabileren Sicherheitsumfeldes durch die Förderung demokratischer Institutionen und Beziehungen vor allem im Bereich Verteidigung, durch aktive Beiträge zur friedlichen Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit, sowie durch die Förderung langfristiger Partnerschaften zwischen den Ländern Nordamerikas, Europas und Eurasiens.“

Unterstützt“ werden außerdem seit einigen Jahren noch Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, Afghanistan und die Mongolei.

Kern dieser Einrichtung ist das „Institut für Sicherheits- und Verteidigungspolitik“. In dreimonatigen Kursen wird militärischen und zivilen Führungskräften aus dem oben genannten Zuständigkeitsbereich beigebracht, wie „nationale Sicherheit in demokratischen Staaten erreicht und gewährleistet werden kann“. Dazu soll eine „gemeinsame Auffassung von internationaler Sicherheit und demokratischem Verteidigungswesen (!) entwickelt werden“.

Ergänzt wird dieses Institut durch ein Forschungszentrum mit Bibliothek und ein Konferenzzentrum.

Zu den „Bereichen von strategischem Interesse“, über die am Marshall-Center geforscht und unterrichtet wird gehören:
“Maßnahmen gegen die ideologische Unterstützung von Terroristen, eine Harmonisierung der Sichtweisen bei gemeinsamen Sicherheitsproblemen (!), die Rolle von Sicherheit in zivilen Gesellschaften, regionale und lokale Instabilität, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen,

die Rolle von NATO und EU, Stabilisierungseinsätze, „gute Regierungsführung“ zur Bekämpfung des transnationalen Verbrechens, von Korruption, Menschen- und Drogenhandel.“

Von großer Bedeutung ist das Bestreben, einen dauerhaften Kontakt mit den Absolventen der Kurse aufrecht zu erhalten: „Die Marshall-Center Erfahrung beginnt in Garmisch und dauert ein ganzes Leben lang. Die Absolventen des Marshall-Centers spielen eine Schlüsselrolle bei der Festigung der Partnerschaften zwischen den Ländern Nordamerikas, Europas und Eurasiens und der Schaffung eines stabileren Sicherheitsumfelds in der Region.“

(1) Quelle für alle Zitate ist das Marshall Center Jahrbuch 2006.

V.i.S.d.P. Helmut Groß Bad Tölz E.i.S.

Ostermarschaufruf der FI Bad Tölz-Wolfratshausen

11.4.2006Pressemitteilung

Die FI Bad Tölz-Wolfratshausen ruft alle Bürger aus dem Landkreis zur Teilnahme am Münchner Ostermarsch am Karsamstag und am "Ostermarsch draußen" am Ostermontag in Garmisch auf.

Auf ihrem Treffen in Benediktbeuern haben die Mitglieder der FI Bad Tölz-Wolfratshausen beschlossen, den Münchner Ostermarsch finanziell zu unterstützen und die Bürger aus dem Landkreis zur Teilnahme aufzurufen. Der Münchner Ostermarsch unter dem Motto "Eine andere Welt, eine friedliche Welt ist möglich" beginnt am Karsamstag um 10.45 Uhr am Orleansplatz und führt dann zum Marienplatz, wo ab 12.15 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden wird.

Die FI wird sich auch am "Ostermarsch draußen" der Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung in Garmisch am Ostermontag beteiligen. Treffpunkt für die etwa 2.5 stündige Wanderung auf einem schönen Panoramaweg bis zum Kreuzeck-Bahnhof ist um 11 Uhr am Zugspitzbahn-Bahnhof in Garmisch. Bei einer kurzen Kundgebung am US-Marshall Center wird es interessante Informationen über dieses deutsch-amerikanische Projekt geben, in dem militärische und zivile Führungskräfte aus den Staaten ausgebildet werden, in denen vorallem die USA ihren Einfluss erhalten und ausbauen wollen, z.B. in Osteuropa und seit 2001 auch in Zentralasien.

Über eine Veröffentlichung dieses Aufrufs in Ihrer Zeitung würden wir uns sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Groß

http://www.friedensini.de/

Afrika: Der Kongo ruft?

Die Bundesregierung und die EU sind mal wieder eifrig am militärischen Intervenieren. medico international zur Problemlage: "Die Erkenntnisse über die Ursachen und Auswirkungen bewaffneter afrikanischer Konflikte haben regelrecht den Status einer Geheimwissenschaft."

Hier erst mal eine Sammlung von Texten dazu zum Nachlesen. Wir bereiten gerade eine Veranstaltung zum Kongo vor (Mi 19.7.06, EineWeltHaus) - weitere Links dazu stehen jetzt hier
Inzwischen müsste hier ja noch einiges dazu, aus Zeitgründen hier Hinweis auf andere inhaltlich aktuelle Seiten (beim LabourNet abgeschrieben ;-)

und hier noch die älteren Texte:

  • Freitag, 31.3.06: Lutz Herden, auch zur Vorgeschichte, Jürgen Elsässer (?) zum Konzept.

Internationaler Aktionstag: Irak - Iran (+)

Ausgerechnet zum Jahrestag des Kriegsbeginns wird im Irak erneut verschärft durch die USA gebombt - es gibt nur einen Weg: Besatzer raus aus dem Irak.
Bahman Nirumand spricht

Gleichzeitig treibt die Sorge um den Countdown für einen Angriff auf den Iran - auch das wäre ein verheerendes Massaker, durch nichts zu rechtfertigen.

Am Samstag, den 18.3.2006 gibts in München eine

Kundgebung um 14 Uhr auf dem Marienplatz

und am Freitag Abend eine Informationsveranstaltung dazu um 19.30 Uhr im EineWeltHaus mit Bahman Nirumand

kommt alle, wir unterstützen ...

+ Update Foto: Bahman Nirumand sprach bei der Kundgebung

NATO-Sicherheitskonferenz: aktiver Protest

Etwas in Eile: Am Marienplatz war Freitag abend wirklich viel los, bis hin zur Musik - ein passender Auftakt eben. Die Radler (starteten dort in für mich unerwarter Menge) und die "Spaziergänger" ;-) waren später dran, die "Friedenskonferenz" lief passenderweise gleich nebenan ..

Tobias Pflüger und Claus Schreer setzten sich besonders mit einem gewissen Rumsfeld auseinander. Das Plakat ist hier als PDF (460kB) dokumentiert:
http://www.bifa-muenchen.de/Rumsfeld.pdf

Das »ethnische« in Konflikten

medico-international (Link weg) mit der Kampagne "Fatal Transactions" geht auf Kriegsursachen ein. Eine oft verdrängte Information dazu:

»Ethnische« Kriterien können bei Konflikten eine wichtige Rolle einnehmen. Der Begriff unterstellt jedoch naturgegebene Gruppen. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass die Unterteilung in »Ethnien« häufig erst durch die Kolonialmächte oder Missionare vorgenommen wurde. Diese bevorzugten oder benachteiligten bestimmte Gruppen, um mit dieser »teile und herrsche Politik« ihren Einfluss auszubauen. Damit ist der Begriff eng mit ökonomischen und sozialen Bedingungen verwoben.

Bei der Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München am Samstag, 4. Februar spricht Frauke Banse dazu auf der Kundgebung - wg. Krankheit nicht möglich.

Kompaktinfo Konfliktursachen ...

Keinen Krieg gegen den Iran

Iran-Karte Donnerstag, 26.1.2006, 19 Uhr im
EineWeltHaus München:
Clemens Ronnefeldt (s.u.): Thema Iran

Den "Showdown" gegen den Iran kann wohl niemand übersehen. Eine bedrückende Atmosphäre zusehen zu müssen, wie das Publikum auf einen Angriffskrieg vorbereitet wird. Der Mediendruck erzeugt irgendwann dann das Gefühl, man möchte es hinter sich haben - stop, nein.

Bei Telepolis stellt Prof. Meggle aus Leipzig das bedrückene Szenario dar

Im Folgenden weitere Texte/Links - wir wehren uns gegen Kriegspropaganda!


mehr ...

Globalisierung, Krieg und militärische Intervention

dazu gibt es demnächst die IPPNW-Tagung in Frankfurt, 14./15. Januar - wer fährt noch mit?

Das steht offensichtlich wieder "unser Thema" an - nach Erfurt, Tübingen und Kassel.

"Humanitäre Interventionen" - oder "Root Causes" ...

Dazu: Leider dauert es doch länger als erhofft, bis hier (oder hier) die weiteren Inhalte dazukommen - wir bleiben aber dran.

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