Friedensbewegung

Ostermarschaufruf der FI Bad Tölz-Wolfratshausen

11.4.2006Pressemitteilung

Die FI Bad Tölz-Wolfratshausen ruft alle Bürger aus dem Landkreis zur Teilnahme am Münchner Ostermarsch am Karsamstag und am "Ostermarsch draußen" am Ostermontag in Garmisch auf.

Auf ihrem Treffen in Benediktbeuern haben die Mitglieder der FI Bad Tölz-Wolfratshausen beschlossen, den Münchner Ostermarsch finanziell zu unterstützen und die Bürger aus dem Landkreis zur Teilnahme aufzurufen. Der Münchner Ostermarsch unter dem Motto "Eine andere Welt, eine friedliche Welt ist möglich" beginnt am Karsamstag um 10.45 Uhr am Orleansplatz und führt dann zum Marienplatz, wo ab 12.15 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden wird.

Die FI wird sich auch am "Ostermarsch draußen" der Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung in Garmisch am Ostermontag beteiligen. Treffpunkt für die etwa 2.5 stündige Wanderung auf einem schönen Panoramaweg bis zum Kreuzeck-Bahnhof ist um 11 Uhr am Zugspitzbahn-Bahnhof in Garmisch. Bei einer kurzen Kundgebung am US-Marshall Center wird es interessante Informationen über dieses deutsch-amerikanische Projekt geben, in dem militärische und zivile Führungskräfte aus den Staaten ausgebildet werden, in denen vorallem die USA ihren Einfluss erhalten und ausbauen wollen, z.B. in Osteuropa und seit 2001 auch in Zentralasien.

Über eine Veröffentlichung dieses Aufrufs in Ihrer Zeitung würden wir uns sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Groß

http://www.friedensini.de/

Afrika: Der Kongo ruft?

Die Bundesregierung und die EU sind mal wieder eifrig am militärischen Intervenieren. medico international zur Problemlage: "Die Erkenntnisse über die Ursachen und Auswirkungen bewaffneter afrikanischer Konflikte haben regelrecht den Status einer Geheimwissenschaft."

Hier erst mal eine Sammlung von Texten dazu zum Nachlesen. Wir bereiten gerade eine Veranstaltung zum Kongo vor (Mi 19.7.06, EineWeltHaus) - weitere Links dazu stehen jetzt hier
Inzwischen müsste hier ja noch einiges dazu, aus Zeitgründen hier Hinweis auf andere inhaltlich aktuelle Seiten (beim LabourNet abgeschrieben ;-)

und hier noch die älteren Texte:

  • Freitag, 31.3.06: Lutz Herden, auch zur Vorgeschichte, Jürgen Elsässer (?) zum Konzept.

Internationaler Aktionstag: Irak - Iran (+)

Ausgerechnet zum Jahrestag des Kriegsbeginns wird im Irak erneut verschärft durch die USA gebombt - es gibt nur einen Weg: Besatzer raus aus dem Irak.
Bahman Nirumand spricht

Gleichzeitig treibt die Sorge um den Countdown für einen Angriff auf den Iran - auch das wäre ein verheerendes Massaker, durch nichts zu rechtfertigen.

Am Samstag, den 18.3.2006 gibts in München eine

Kundgebung um 14 Uhr auf dem Marienplatz

und am Freitag Abend eine Informationsveranstaltung dazu um 19.30 Uhr im EineWeltHaus mit Bahman Nirumand

kommt alle, wir unterstützen ...

+ Update Foto: Bahman Nirumand sprach bei der Kundgebung

NATO-Sicherheitskonferenz: aktiver Protest

Etwas in Eile: Am Marienplatz war Freitag abend wirklich viel los, bis hin zur Musik - ein passender Auftakt eben. Die Radler (starteten dort in für mich unerwarter Menge) und die "Spaziergänger" ;-) waren später dran, die "Friedenskonferenz" lief passenderweise gleich nebenan ..

Tobias Pflüger und Claus Schreer setzten sich besonders mit einem gewissen Rumsfeld auseinander. Das Plakat ist hier als PDF (460kB) dokumentiert:
http://www.bifa-muenchen.de/Rumsfeld.pdf

Das »ethnische« in Konflikten

medico-international (Link weg) mit der Kampagne "Fatal Transactions" geht auf Kriegsursachen ein. Eine oft verdrängte Information dazu:

»Ethnische« Kriterien können bei Konflikten eine wichtige Rolle einnehmen. Der Begriff unterstellt jedoch naturgegebene Gruppen. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass die Unterteilung in »Ethnien« häufig erst durch die Kolonialmächte oder Missionare vorgenommen wurde. Diese bevorzugten oder benachteiligten bestimmte Gruppen, um mit dieser »teile und herrsche Politik« ihren Einfluss auszubauen. Damit ist der Begriff eng mit ökonomischen und sozialen Bedingungen verwoben.

Bei der Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München am Samstag, 4. Februar spricht Frauke Banse dazu auf der Kundgebung - wg. Krankheit nicht möglich.

Kompaktinfo Konfliktursachen ...

Keinen Krieg gegen den Iran

Iran-Karte Donnerstag, 26.1.2006, 19 Uhr im
EineWeltHaus München:
Clemens Ronnefeldt (s.u.): Thema Iran

Den "Showdown" gegen den Iran kann wohl niemand übersehen. Eine bedrückende Atmosphäre zusehen zu müssen, wie das Publikum auf einen Angriffskrieg vorbereitet wird. Der Mediendruck erzeugt irgendwann dann das Gefühl, man möchte es hinter sich haben - stop, nein.

Bei Telepolis stellt Prof. Meggle aus Leipzig das bedrückene Szenario dar

Im Folgenden weitere Texte/Links - wir wehren uns gegen Kriegspropaganda!


mehr ...

Globalisierung, Krieg und militärische Intervention

dazu gibt es demnächst die IPPNW-Tagung in Frankfurt, 14./15. Januar - wer fährt noch mit?

Das steht offensichtlich wieder "unser Thema" an - nach Erfurt, Tübingen und Kassel.

"Humanitäre Interventionen" - oder "Root Causes" ...

Dazu: Leider dauert es doch länger als erhofft, bis hier (oder hier) die weiteren Inhalte dazukommen - wir bleiben aber dran.

Plakat Gegenaktionen NATO-Sicherheitskonferenz

Das Plakat zu den Gegenaktionen kann ab sofort heruntergeladen werden (PDF 751kb):
http://www.muenchner-friedensbuendnis.de/archiv/Siko/plakat_siko06.pdf

Bestellungen ab sofort, Telefon: 089/169519, Fax: 089/1689415. Für Portokostenerstattung: 50 Plakate - 10 Euro, 100 Plakate 15 Euro

Auch 2006: Gegen die NATO-'Sicherheits'-Konferenz

wir sind wie immer beteiligt ... auch ein Grund warum die Zeit kaum reicht dies hier angemessen wiederzugeben ...

erst mal der Link, beim Friedensbündnis steht (bald) mehr,

und hier der Aufruf als PDF (88k)

UN-Militäreinsätze und deutsche Beteiligung

Beim IMI-Kongreß wurde die Karte gezeigt, bei der ursprünglichen Quelle (dem ZIF, www.zif-berlin.org) ist sie nicht mehr zu sehen, drum versprachen wir sie hier verfügbar zu machen, aber bei der Zeitschrift Wissenschaft und Frieden gibt es die Karte +zum Downloadwohl auch nicht mehr ...

Das ZIF wurde als Einrichtung von der Bundesregierung geschaffen und erreicht u.a., die Nutzung ziviler Ressourcen für die militärischen Aufträge besser zu fördern, also ein weites Thema hier bei uns

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