Friedensbewegung

G8 - Aktionstag gegen Krieg

Planungen speziell zu diesem Aktionstag werden .. /2007/05/178163 auf Indymedia vorgestellt.

Friedensbewegte sind bei dieser "Überschrift" besonders angesprochen ...

Das ist der Gipfel - die Allgemeinverfügung

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Das Komitee für Grundrechte und Demokratie hat sich mit den Schikanen gegen die G8-Gegner auseinadergesetzt:
Die Polizeidirektion Rostock - nicht die Demonstrierenden - fügen dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland schweren Schaden zu (Link wo?)

Die neue Allgemeinverfügung kann man u.a. beim Friedensratschlag nachlesen

und beim Grundrechtekomitee folglich: Jede Spekulation über Gefährdungen beruht nicht auf Erkenntnissen, sondern dient nur der Begründung eines nicht legitimierbaren Ausnahmezustands.
... ...die Argumentation, dass manche Vertreter anderer Staaten in Demonstrationen geäußerte Kritik "als unfreundlichen Akt empfinden" und auswärtige Beziehungen dadurch belastet werden könnten. Deshalb soll das Versammlungsrecht beschränkt werden.

Gegen die G8 - jetzt erst recht!

G8Wind.gif
G8 Resistance

Auf nach Heiligendamm und Rostock

Proteste zum Treffen der G8-Innen- und Justizminister in München 23. - 25.5. im Bayerischen Hof - Texte und Bilder beim Friedensbündnis. Berichte/Bilder indymedia.org /2007/05/178319.shtml auch bei /2007/05/178198.shtml


Sonderzug ab München
attac-Sonderzug Freitag abend 21:11h ab München Ostbahnhof zur Großdemonstration 2.6. in Rostock - bitte jetzt Karten besorgen!
Rückfahrtmöglichkeiten usw. beim Friedensbündnis
Camps:
Fürs Quartier unter der Woche gibt es Camps: www.camping-07.de
wichtig: jetzt schon Spendenbeitrag fürs Campquartier überweisen! - einfach vorsorglich ;-)

Jetzt erst recht: ...

Stichwort Zivil-Militärisch - Vortrag

Zivil-militärische Zusammenarbeit aus Sicht der Friedensbewegung

Mittwoch 18. April 2007 um 19:30 Uhr
EineWeltHaus
(Keller/ehem. Laden)
Schwanthalerstr. 80, U Theresienhöhe

Vortrag und Diskussion mit Franz Iberl

Für das Rosa-Luxemburg-Forum am kommenden Samstag wurde (via IMI) F.I. zu einem Beitrag eingeladen mit diesem Titel - und hier ist die erste Version als Vortrag in München. Während der Beitrag in Stuttgart von vielen weiteren Vorträgen eingerahmt ist, wird wird er hier (erweitert) als eigenständiger Vortrag ausprobiert ...
Der Vortragstitel stammt vom Veranstalter in Stuttgart. zu den Downloads Vortrag usw.

Siehe auch: Früher bei der BIFA zu diesem Komplex.

Tornados

Weil sie beim Fliegerhorst Erding für unseren Ostermarsch Draußen das Thema sind, hier auch einige Links zum Stichwort Bundeswehr-Tornados (bzw. jetzt auch Afghanistan allgemein, Kommentierung vielleicht später mehr):

www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25313/1.html

www.jungewelt.de/2007/03-10/032.php
-- rp-online.de/public/article/aktuelles/politik/deutschland/418285
www.presseportal.de/story.htx?nr=956087&firmaid=6561
www.darmstaedter-signal.de/aktuell/20070316-Rose-Gewissen.php
www.arbeiterfotografie.com/galerie/reportage-2007/2007-03-08-berlin-afghanistan-...
-- linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1229576639
...

USA: No War - Out of Everywhere

sorry
Friedensmärsche in den USA - Hundertausende für Truppenrückzug und mehr ..

Mal sehen was wir dieses Jahr hierzulande mobilisieren können!

Darfur / Sudan

Mit allen möglichen Mitteln wird zur Zeit versucht, die Öffentlichkeit für eine Militärintervention in den Sudan "reif zu machen".

Nachtrag, weiterer Artikel: Stefan Kröpelin beim Friedensratschlag

Man muss - wie immer - die dahinter stehenden Interessen erforschen, die Fakten herausarbeiten und die Darstellungen hinterfragen:

Das, was Establishment und Co. bei uns wollen, ist dem Sudan die Souveränität zu nehmen, wie wir es von Kosovo bis Somalia laufend erleben.

- Werden die Verhältnisse dadurch besser?
- Stimmen die "Vorwände"?
- Was ist der eigentliche Grund?

Der eigentliche Grund ist in den letzten Jahren fast immer: Da ist ein Land, das aus irgendwelchen Gründen "interessant" ist für die kapitalistische Ausnutzung, und da ist eine Regierung, die nicht nach der Pfeife der "reichen Industrieländer" tanzt.

So auch im Sudan.

Nun werden alle möglichen Punkte zusammengetragen, um "endlich" das Land unter Kontrolle zu bringen. Die meisten Menschen wissen der offensichtlich mit großen Geldmitteln ausgestatteten Kampagne keine Argumente engegenzusetzen und sind verunsichert.

Der "alte" Kolonialismus kommt im modernen Gewand wieder

.

Achtung: Die Leiden der Bevölkerung werden wir nie verharmlosen - allerdings darf das nie ein Vorwand für gewaltsame Interventionen werden, womit die Katastrophe bisher immer erst Recht verschlimmert wurde! Probleme wie in Darfur gibt es immer wieder nicht nur auf dem Kontinent, und die Ursachen werden bei uns systematisch verdrängt.

In der Regel hat die machtpolitische Einmischung von außen (die gewöhnlich von Europa aus nicht wahrgenommen wird) wesentlichen Anteil am Leiden der Bevölkerung!

Für alle guten Willens hier der Hinweis auf den Vortrag von Tim Steinberg (Hamburg), der einige Legenden zurechtrückt und erfreulicherweise im Netz dokumentiert ist.

Warnung: Wenn die Kampagen für eine Militärintervention im Sudan so Erfolg hat wie die verwandten Kampagen davor, ist dies ein erneuter Freibrief für die Ausbeutung der "3. Welt" durch die Konzerne der "reichen" Länder, und die Garantie für weitere Angriffskriege in Folge!

Die Bevölkerung der "reichen Länder" hat allerdings dafür nur die Rüstungslasten mitzutragen und die Militarisierung der Gesellschaft ...

Wie gesagt, bei "Steinbergrecherche" nachlesen.

Forderungskatalog - ergänzt

21. Oktober 2006, Marienplatz:

Transparentfoto

Wir sind es schon gewohnt (leider), daß die Gewerkschaften den Zusammenhang "übersehen", und bringen von uns aus die notwendigen Argumente ein.

Bemerkenswert an dem Tag in München, wie gut die bayernweite Mobilisierung klappte.

Friedensbewegung und Gewerkschaften

MünchenBeim Aktionstag am Samstag, den 21. Oktober 2006 werden wir von der BIFA wieder mitmachen.

Für diejenigen die uns kennen ist das klar - trotzdem nochmal gefragt: Was hat eine Friedensinitiative mit den Gewerkschaften am Hut? Eine ganze Menge ...

  • Militärpolitik setzt immer auch auf Disziplinierung von Gewerkschaften und anderen kritischen sozialen Bewegungen
  • Militärausgaben sind verschwendete (genauer: schädliche) Ausgaben aus Sicht von Arbeitnehmerinteressen
  • Die Befürworter von Kriegspolitik sind - welche Koinzidenz - immer auch die Gegner von selbstbewußter Gewerkschaftspolitik
  • Letztlich sind es die gleichen Interessen, die seit Jahren hinter der verschärften Umverteilung "von unten nach oben" stehen, die auch eine aggressive Militarisierung der Außenpolitik fördern

25 Jahre Bonner Hofgartendemo 10.10.1981

So ein Jahrestag! 10.10.81

Die Gefühle die wir damals hatten! Ein unbeschreiblicher Aufschwung zeichnete sich ab, Krefelder Apell, und, und, und ...

Der Erfolg dieser Demonstration - 300000 auf dem Bonner Hofgarten - übertraf die kühnsten Erwartungen und löste eine enorme Gründungswelle von Friedensinitiativen aus.

Die BIFA war da bereits "5" und hatte als regionaler Partner des damaligen "Komitee für Frieden, Abrüstung und Zusammenarbeit" (KOFAZ) und mit zunehmend erfolgreichen Aktionen sicher merklich mitgeholfen das anzuschieben.

Die BIFA, damals also ziemlich "vorne in der Friedensbewegung", fing so an als "Reisebüro Frieden" zu wirken, so spotteten wir aber erst sehr viel später.

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