Mai 2017

Kundgebung vor dem Kultusministerium Do 18 Uhr

SCHÜTZT UNSERE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER!
Keine Abschiebung von Menschen in Ausbildung und Arbeit

*Donnerstag 1. Juni 2017 | 18.00 Uhr
Salvatorplatz (vor dem Kultusministerium)*

Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerschaft und Bürgerinnen und Bürger solidarisieren sich mit allen die durch die rigorose Abschiebepolitik bedroht und erneut traumatisiert werden.

Heute Morgen wurde Assif, ein Schüler aus einer Nürnberger Berufsschule verhaftet. Etwa 200 Mitschülerinnen und Mitschüler versuchten, die Abschiebung des jungen Afghanen zu verhindern. Erfolglos: Ihre Sitzblockade wurde von einem massiven Polizeiaufgebot mit Hunden und unter Schlagstockeinsatz aufgelöst. Festnahmen zur Abschiebung aus dem Unterricht sind kein Einzelfall, ähnliche Vorfälle sind uns auch aus anderen Berufsschulen zum Beispiel aus Kelheim bekannt.

Ausstellungseröffnung: „Vergessene“ Geschichte – Berufsverbote

Zur Ausstellungseröffnung mit Frau Cornelia Booß-Ziegling vom Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V. laden wir herzlich ein.

http://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm/seminare/c263-17-1

Politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland
Politische Repression und Verfolgung gab und gibt es in vielen Bereichen der Gesellschaft. Die Ausstellung stellt ausführlich den sog. Radikalenerlass von 1972 mit seinen insbesondere innenpolitischen Folgen und Langzeitauswirkungen dar.
Er wird eingeordnet in die deutsche Geschichte, die seit dem Kaiserreich über die Weimarer Republik und die Nazi-Diktatur bis zur Bonner Republik gekennzeichnet ist durch Repressionen gegen linke Oppositionelle. Ebenso wird kritisch Bezug genommen auf die parallel dazu verlaufene Entwicklung der Inlandsgeheimdienste – z. B. auch des sog. Verfassungsschutzes –, die durch Bespitzelung den Behörden jeweils die Grundlagen für Kriminalisierung, Verfolgung und später dann auch die Berufsverbote geliefert haben.

Die Ausstellung kann montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Tagungstrakt DGB-Haus besichtigt werden.

Ostermarsch Draußen 2017 - Sitec Aerospace GmbH

Sitec wurde 1974 gegründet als Sitec-Präzisionstechnik GmbH durch Franz Sichart, er verstarb im Juli 2014.
1978 kam die Firma Westland Helicopter hinzu,
2001 wurde Sitec von der Singapore Aerospace Manufacturing (SAM) asl 100% Tochtergesellschaft erworben.
SAM ist Teil der Temasek Holding der Republik Singapur mit einem Kapital von 165 000 000 000 US$
Zur Sitec Technology Group gehören:

  • Sitec Aerospace (Bad Tölz)
  • Zasche Sitec (Nördlingen)
  • esono AG (Rosenheim)
  • Burkhard GmbH (Mühldorf am Inn)
  • SLE Technologie (Grafenau)

2008 siedelte sich die Firma Sitec Aerospace in Bad Tölz an.
2015/16 beschäftigte Sitec ca. 190 Mitarbeiter und erzielte 43 Mio. € Einnahmen.
Die Firma Sitec betreibt die Entwicklung, Herstellung, Wartung, Reparatur und Vertrieb von feinmechanischen Geräten. Diese Geräte sind für Luftfahrt, Raumfahrt, Seefahrt, Nahverkehr, Sicherheitsschutz, Umweltschutz und Wehrtechnik einsetzbar. Sie liefert ihre Produkte weltweit.

Das neue WiderstandsDenkmal am Platz der Freiheit

Weil am Münchner Platz der Freiheit nur eine Steininschrift daran erinnerte, dass hier der Opfer des Widerstands der NS-Zeit gedacht werden sollte, initiierte der Künstler Wolfram Kastner, den Platz umzugestalten. Am 5. Juli 2016 wurde unter der Schirmherrschaft von Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, ein neues Denkmal eröffnet. Nun erinnern zwölf Stelen an die Münchner NS-Opfer, die sich auf verschiedene Weise und aus unterschiedlichen Motiven heraus gegen das verbrecherische Regime stellten.

Das neue Denkmal stieß auf ein positives Echo der Bevölkerung und der Medien. Bei der Eröffnung lobte Münchens Kulturreferent Hans-Georg Küppers, dass der Widerstand durch die Stelen Gesichter erhalten habe. Die Widerstandskämpfer seien Vorbild und Beispiel. Auch Jürgen Zarusky vom Institut für Zeitgeschichte betonte den Wert der Stelen. Die Redner sprachen sich für eine Entfristung des nur bis Ende Oktober 2017 genehmigten Denkmals aus.

Die Mitglieder der Projektgruppe Wolfram Kastner, Ingrid Reuther, Ernst Grube, Friedbert Mühldorfer, Eva Strauß und Christoph Wilker stellen die Projektidee und einzelne Personen des Widerstands vor.


„Wie weiter gegen das bayerische Ausgrenzungsgesetz?“

siehe:
https://integrationsgesetz.bayern/2017/05/18/mo-22-mai-wie-weiter-gegen…
mit

Dr. Michael Bihler
Anwalt, Verfasser der Klage der SPD vor dem bayerischen Verfassungsgerichtshof
Prof. Dr. Andreas Funke
Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Verfasser der Klage von Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Klaus Hahnzog
über die Wege zum Bundesverfassungsgericht
eine Vertreterin der ver.di Jugend München
über ihre geplanten Aktionen gegen das bayerische Ausgrenzungsgesetz
ein Vertreter der Flüchtlinge,
die aktuell Hauptbetroffenen