International

Gaza am Morgen nach dem Einmarsch

mehr:
www.youtube.com/watch?v=k28X_9JtCJk&feature=channel
und www.freegaza.org

Update (10.1.09) .. seit einigen Tagen kein Kontakt zu den ISM-Leuten.

(L.R. via Münchner Mailinglisten)

Update (4.1.09, S. Deeg): ..wir haben wieder Telefonverbindung, wenn auch wacklig. Alle Menschen, die wir in G kennen, haben die Nacht "unbeschadet" überlebt. Bitte verbreiten, ist den Eingeschlossenen wichtig.

Sind unsere Leben mehr wert?

Internationale Menschenrechtsaktivisten in Gaza

Am Samstag, dem 3. Januar des Neuen Jahres, das so düster begann, erfahren wir um 18.30 von den internatinalen Menschenrechtsaktivsiten, die in Gaza geblieben sind, dass die meisten von ihnen sich nunmehr im Norden aufhalten in den Ortschaften bzw Flüchtlingslagern Beit Jalah, Djabalia, Beit Hanoun. Die AktivistInnen begleiten Krankenwagen und medizinische Helfer in Djabalia, Beit Lahia und Beit Hanoun.
"Splitter eines 10cm-Schrapnell fliegen gerade in die Station des Roten Halbmondes. Das Ambulanz-Team schafft es wegen des heftigen israelischen Beschusses der Gegend nicht, die Verletzten zu bergen," berichtet Alberto Acre (Spanien) vom International Solidarity Movement und Sharon Lock, (ISM Australien), teilt mit: "Die Ambulanzteams haben uns um internationale Unterstützung gebeten, und also arbeiten wir, schon seit drei Tagen, von der nördlichen Roten-Halbmond-Station aus mit diesen Teams zusammen; sie haben uns in die Erste Hilfe eingewiesen."
Seit der Ermordung des Sanitäters Mohammed Abu Hassera und des Arztes Dr Ihab Al Mathoon am 31.12.08 durch israelische Raketen fahren die Internationalen in Krankenwagen mit. Die Armee weiß Bescheid und weiß, dass sie, falls sie wie so häufig einen Krankenwagen unter Beschuss nimmt, damit auch einen Träger eines ausländischen Passes trifft - einen Menschen von einem gewissen Wert.

Gaza - Dezember 2008

Dazu Texte von Wiltrud Rösch-Metzler, Uri Avneri, Evelyn Hecht-Galinski, Claudia Haydt (siehe unten)

Demo 3.1.2009

Zuerst die Ankündigungen der "Palästinensischen Gemeinde München":

Di 30. Dezember 2008 13:00h -17:00h: Mahnwache
Ort: Richard Strauß-Brunnen vor der Michaelskirche

"Stoppt Israels Krieg gegen Gaza"

Sa 3. Januar 2009 12:00h -17:00h: Demonstration
Sammelort und Anfang: Odeonsplatz um 12:00 Uhr

Download Flugblatt (PDF A4 380k)


Hier die Stellungnahme der Pax Christi Nahostkommission:

Piraten, Asyl und deutsche Schiffe

Eine Pressemitteilung der Ebersberger "BürgerInnen gegen den Krieg"

... auf der letzten Versammlung der BürgerInnen gegen den Krieg, bei der sie die Veranstaltungen im kommenden Jahr vorbereiteten, kam es zu einer längeren Diskussion über das aktuelle Problem Piraterie.

Asyl für Piraten auf deutschen Schiffen?

Bei kaum einem Thema liegen die romantische Verklärung und die Wirklichkeit so weit auseinander wie bei der Piraterie. Nicht nur Filme und die königlich gebilligte Erhebung mancher Freibeuter für ihre Taten in den Adelsstand tragen heute zur Verklärung bei. Gerade in Deutschland wird das Bild auch durch Klaus Störtebeker geprägt, einem Robin Hood der Meere, der von den reichen Hanse-Kaufleuten nahm, die Beute unter seinen Leuten gleichmäßig aufteilte und der Legende zufolge auch die Armen unterstützte.

Georgien 2008

Jüngst war "Georgien" auch Thema beim Münchner Friedensbündnis:

Am 16. 9. 2008 dazu der erste Vortrag von Karin Näbauer, dazu
Stichpunkte und Notizen (PDF 100k)
Am 14. 10. 2008 der zweite Vortrag von Ursula Dersch, hier
das Manuskript (PDF 27k)


Irland - eins für Alle!

Der "Lissabon-Vertrag", die gescheiterte EU-Verfassung in "Verkleidung", wurde auch in Deutschland "durchgewunken".

Nur Irland bleibt als einziges Land der EU übrig, in dem eine Volksabstimmung dazu laufen "darf". Keine Frage, da wird ein riesiger Werbeetat eingesetzt. Wir versuchen aber auch gegenzuhalten, so mit dieser Aktion von attac Österreich, für ganz Europa:
Screenshot

Also: Man kann per Formular Irische Bürger über die dortige Kampagne ansprechen.
(Claudia Haydt war auch dort).

Afghanistan 2008

Aktuell: Picket-Line Donnerstag 8. Mai 2008

BildVon Anfang an war klar: weder NATO noch Bundeswehr haben in Afghanistan etwas verloren.

Inzwischen weiten sich die Kriegshandlungen aus, eine weitere Ausweitung der deutschen Kriegseinsätze droht bei der anstehenden Entscheidung des Bundestags zur Mandatsverlängerung.

In dieser Situation steht der kommende Afghanistankongress, von vielen Leuten aus unterschiedlichen Blickwinkeln vorbereitet.

www.afghanistan-kongress.de

Internationaler Afghanistankongress in Hannover
7.-8. Juni 2008
(Raschplatzpavillon, Lister Meile 4, Hannover)
Der Kongress steht unter dem Motto:

"Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!"

Wir sammeln Unterschriften zur zugehörigen Petition, z.B. am 1. Mai

mehr demnächst auch hier.

"Blut für Öl", klar.

"Ich bin betrübt, dass es politisch unbequem ist, festzustellen , was jeder weiß: Im Irak-Krieg geht es im Wesentlichen um das Öl"
Der ehemalige US-Notenbankchef Greenspan in seinem eben erschienenen Buch.

Die übrigen Militäraktionen heutzutage sind vom gleichen Kaliber ...

Afghanistan und Deutschland

Afghanistandemo BerlinDie Militärinterventionen haben ihren Zweck - und deshalb sind sie abzulehnen: Ein Unterwerfung anderer Länder unter die Herrschaftsinteressen der Mächtigen ist kein legitimes Ziel, egal wie es maskiert wird.

Diese Argumentation, knapp und hart, taucht im Flugblatt zur Demonstration so auf: Eine Politik zur militärischen Absicherung ökonomischer und geostrategischer Interessen lehnen wir ab.

Es gibt noch viele Faktoren und Fragen für die Debatte, richtig ist es allemal, für eine bündnispolitisch breite Zusammenarbeit einzutreten, um so in einem gemeinsamen Lernfeld die Argumentation voranzubringen, zusammen mit der Anstrengung durch politischem Druck den Einfluß der Militärs zu beschränken.

Also:

Samstag, 15, September 2007, Demonstration in Berlin
12 Uhr Alexanderplatz / Rotes Rathaus

Webseite Aufruf: www.bundeswehr-raus-aus-afghanistan.de/
Demoinformation: www.afghanistandemo.de

Darfur, Sudan ...

Spätere Nachrichten gibts extra ..
Das "Trommeln" setzte sich durch, es gibt eine (massiv) bewaffnete (UN-)Intervention in den Sudan.

Im früheren Artikel wurde das Thema auch erst kurz angesprochen.

Natürlich ist das keine Frage, die man schnell mal am Infostand erklären kann, aber wir wollen die Argumente dazu als Friedensgruppe zusammentragen.

Hier erst mal weitere Links (noch zu ergänzen), Kommentierung kommt dann in Etappen.

Telepolis im Mainstream
www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25868/1.html
anders: Peter Mühlbauer, Darfur – Ethnographie und Geschichte eines Konflikts
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25482/1.html
Radio Utopie 1
www.radio-utopie.de/index.php?themenID=642

Der entsprechende Bereich bei der Uni Kassel

Hier noch (als Suche) Hinweise im Blog.

Hier auch Englischsprachige:

Mahmood Mamdani: The Politics of Naming: Genocide, Civil War, Insurgency
www.lrb.co.uk/v29/n05/mamd01_.html
Histologion
http://histologion.blogspot.com/2007/06/darfur-analysis-deeper-understan...
Darfur: The crisis and the tragedy
www.zmag.org/content/print_article.cfm?itemID=13045
What About Darfur? The case against intervention
www.antiwar.com/justin/?articleid=8922

Faslane 365

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Pressemitteilung Faslane 365, 02.08.2007

Die Kampagne gegen die britische Atomwaffenbasis, mit einer internationalen Blockade-"Kette" von einem Jahr ("365 Tage") imponiert, darum auch mal ein Hinweis hier bei der BIFA (Dazu ein englischer Zeitungsartikel (nicht mehr da) mit kontroversen Leserkommentaren!),

Der Kampagnenbericht:

Teachers Blockade
Wer ist wer? ;-)

“Teachers against Nukes” stand groß auf dem Banner vor der britischen Atomwaffenbasis in Faslane, Schottland. Eine internationale Gruppe von LehrerInnen und PädagogInnen protestierte gestern gegen das britische Atomwaffenprogramm Trident, welches nach einem Parlamentsbeschluss vom 14.3.2007 erneuert werden soll. Sechs der Protestierer blockierten das Südtor der Atomwaffenbasis für mehr als eine halbe Stunde, sodass der Verkehr umgeleitet werden musste und sich ein etwa drei Kilometer langer Stau an der Basis entlang bildete. Die sechs blockierenden PädagogInnen sowie drei Helfer wurden verhaftet. Drei Frauen der Gruppe kamen aus Deutschland. ...

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