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Claudia Weber auf dem Münchner Ostermarsch 4.04.2026 Marienplatz

5 Stunden 54 Minuten ago
Claudia Weber auf dem Münchner Ostermarsch 4.04.2026 Marienplatz


Claudia Weber, Geschäftsführerin ver.di München
Ostermarsch München 2026

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als ich Mitte der achtziger Jahre in die Gewerkschaft eingetreten bin, hatten die Leute Angst vor dem Krieg. Es gab Leute, die dachten, nach 1989 (nach dem Kalten Krieg) ist das vorbei.

Aber dann kamen die Kriege um das zerfallene Jugoslawien. Dann kann das Massaker von Srebrenica.

Dann kamen die Bomben auf Belgrad.

Da haben wir schon gesehen, auf das Völkerrecht haben diejenigen nichts gegeben, die diese Kriege geführt haben.

Und heute? Krieg im Libanon, Krieg gegen den Iran, Krieg in Gaza, Krieg im Sudan, Krieg in der Ukraine, Krieg im Kongo - das Faustrecht, das Recht des Stärkeren, das Recht des Aggressiveren, das Recht des militärisch Überlegenen soll entscheidend sein zur Erlangung von Frieden.

Das, liebe Kolleginnen und Kollegen, das wird nicht klappen und das wollen wir auch nicht Liebe Kolleginnen und Kollegen.

Wir erleben eine Welt, in der der Rechtsbruch immer mehr normalisiert wird. Und dazu tragen auch Erklärungen des Bundeskanzlers Friedrich Merz bei, wenn er sagt, die Israelis würden im Iran halt die Drecksarbeit für uns machen

oder das Völkerrecht relativiert wie beim Angriff der USA in Venezuela. Das geht nicht Kolleginnen und Kollegen.

Wir wollen nicht, dass das mühsam errungene Völkerrecht relativiert und infrage gestellt wird. Wir wollen, dass Regeln gelten im Umgang der Völker, wenn es unterschiedliche Auffassungen gibt.

Wir wollen friedliche Lösungen von unterschiedlichen Interessen und Konflikten.

Deshalb sind wir hier.

Und natürlich haben unsere Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben Angst. Viele haben Angst.

Fragt mal die jungen Leute nach ihrer Meinung zur Wehrpflicht. Das ist ja auch normal, wenn die Kriege direkt vor unserer Haustür stattfinden.

Und es sind mehr und mehr geworden und das macht natürlich Angst.

Und deshalb Kolleginnen und Kollegen ist die gewerkschaftliche Beschlusslage zum Thema Frieden auch schon so, dass klar ist, dass sich dieses Land, in dem wir leben, verteidigen können muss. Das wird nicht jedem hier gefallen.

Aber genauso klar ist auch, dass eine zügellose völlig aus dem Ruder laufende Aufrüstungspolitik erhebliche Risiken in sich trägt. Wer Waffen sät, Kolleginnen und Kollegen, der wird irgendwann Krieg ernten.

Die Dimension der Aufrüstung hat inzwischen auch meine Vorstellungskraft gesprengt. Das, was dieser Irre im Weißen Haus verlangt, sind nicht die 2 %, gegen die wir eine Beschlusslage des letzten DGB-Bundeskongresses haben oder 100 Milliarden, die der letzte Bundestag mit der Zeitenwende freigegeben hat.

Wenn das Aufrüstungsprogramm so durchgezogen wird, wie die USA das Verlangen, geben wir in zehn Jahren 215 Milliarden € für Rüstung aus. Der letzte Bundeshaushalt hat etwas über 500 Milliarden € Volumen.

Das, liebe Kolleginnen und Kollegen geht einfach nicht.

Es ist ja jetzt schon so, dass Geld an allen Ecken und Enden fehlt. Schaut euch die Diskussion um die Sozialsysteme an.

Kürzungen, Beitragserhöhungen, wer zahlt die Zeche - wir.

Schaut euch das Bildungssystem an. Kürzungen, keine Investitionen, wer zahlt die Zeche – wir.

Und vom ökologischen Umbau, dennoch offenkundig notwendig ist, da reden immer weniger von einem Weg nach vorne. Wer zahlt die Zeche – wir.

Wir und unsere Kinder und deren Kinder. Die werden die Zeche zahlen und das Liebe Kolleginnen und Kollegen wollen wir auf gar keinen Fall. Auch dafür stehen wir hier.

Und manchmal Liebe Kolleginnen und Kollegen habe ich den Verdacht, das Ganze ist doch von Interessen geleitet. Schaut euch an, wie sich der Aktienkurs der Firma Rheinmetall entwickelt hat. Da wird einem doch schwindlig.

Schaut euch auch an, wie sich dieser Aktienkurs entwickelt, wenn es irgendwo auf der Welt mal nach Frieden aussieht. Der Aktienkurs sinkt. Was ist das für ein perverses System.

Und dann haben wir die Reichen und Superreichen. Die machen sich einen schlanken Fuß.

Kein Mensch glaubt, dass es eine politische Konstellation geben könnte, dass die mal zur Kasse gebeten werden. Das ist schon eine Schräglage die ist bedenklich und treibt die Gesellschaft immer weiter auseinander.

Die Stimmung im Land ist schlecht und sie wird immer schlechter. Viele Leute wissen nicht mehr, wie sie mit ihrem Geld über die Runden kommen. Schaut euch die Spritpreise an. Schaut euch die Mieten an.

Wer krank wird, soll immer mehr selber zahlen. Bei der Pflege ist das schon so. Altersarmut, gleichzeitig der Mythos vom Missbrauch des Sozialsystems.

Ihr wisst es selber, woher die schlechte Stimmung kommt. Und das führt dann zu einem Erstarken der Rechtsextremen.

Rechtsextreme als Volkspartei der Arbeiter. Wie furchtbar ist das denn.

Das Liebe Kolleginnen und Kollegen hatten wir schon mal in der Geschichte und wir haben uns geschworen und versprochen: Das gibt es nie wieder!

Frieden ist nicht alles aber ohne Frieden ist alles nichts.

Nie wieder Faschismus!

Nie wieder Krieg!

Danke fürs zuhören.
 

 

admin-0 9. April 2026 - 16:45
admin-0

Pablo Flock auf dem Münchner Ostermarsch 4.04.2026 Marienplatz

1 Tag 8 Stunden ago
Pablo Flock auf dem Münchner Ostermarsch 4.04.2026 Marienplatz


Pablo Flock, IMI
Ostermarsch München 2026


 Hallo München,


 Schön dass wir uns heute so zahlreich hier zusammen gefunden haben, um den Herrschenden zu zeigen:

Nein wir sind nicht einverstanden mit eurer Kriegstreiberei, mit dem Versenken von Milliarden unserer Steuergelder in der Rüstungsindustrie und damit, dass die Buben das Töten wieder lernen sollen.

Und Nein wir glauben auch nicht eure Kriegspropaganda, die auch noch immer plumper wird!


 Liebe Münchner:innen,

Ich komme von der Informationsstelle Militarisierung. 

In unserem Büro in Tübingen und mit Einzelpersonen über das ganze Bundesgebiet verteilt widmen wir uns dem Zugänglich-machen von Neuigkeiten und Entwicklungen des deutschen Militarismus

- und wir ihr euch denken könnt, haben wir alle Hände voll zu tun.


 Mit dem Sondervermögen von 2022 wurden 100 Milliarden in die Bundeswehr gepumpt. 

Dies sind Schulden, die wir einerseits über Jahrzehnte abarbeiten werden müssen, und andererseits sorgt es natürlich für ständige Anschaffungen - auch zB israelischer und anderer fragwürdiger Rüstungsgüter wie bewaffnete Drohnen, für demokratietheoretisch-problematische Beschleunigungen im Beschaffungswesen, strukturelle Veränderung, Militarisierung der Gesellschaft usw.

Kurz - es ist kaum möglich mit allem Schritt zu halten, auch wenn wir unser Bestes geben.


 Dazu kommt das außenpolitische Einreihen Deutschlands in die blutigen Spuren des US-Imperialismus zu einer Zeit, in der Trump selbst die oberflächlichsten humanistische Legitimierungen nicht mehr für nötig hält. National oder gar persönliche Interessen reichen mittlerweile zum Kriege führen.


 Liebe Friedensfreundinnen und Kriegsgegner,

Ich wurde ursprünglich hier eingeladen um das Kriegsnarrativ der „humanitären Intervention“ zu dekonstruieren.

In der Zeit als sich Anfang des Jahres das Säbelrasseln gegen den Iran verschärfte, schrieb ich in der Zeitung Neues Deutschland eine Verteidigung des Völkerrechts gegen sogenannte „humanitäre Interventionen“1, denn auch in der Linken und bei anderen Progressiven, Grünen o.ä. gab es zu der Zeit einiges an Zustimmung, das theokratische Mullah-Regime im Iran notfalls auch militärisch zu stürzen.

Das von Israel mit-aufgebaute Netzwerk an Trolls und pro-Shah-Influencern hat dies sicher bestärkt.


 Und obwohl Trumps heutige Kriegsnarrative „Humanitäres“, also Menschenrechte und Demokratie im Iran, maximal am Rande erwähnen, und eine neue Zeit des offen-egoistischen Kriegs begonnen hat, lohnt es sich sicher nochmal kurz auf das Narrativ der humanitären Intervention einzugehen, das trotz Jahrzehnte des Lügen-gestraft-Werdens noch immer viele Gläubige hat.


 Eine humanitäre Intervention müsste theoretisch vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschlossen werden. 

Die Regierungen des Westens, allen voran die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, schafften es aber auch immer wieder, ihre Bevölkerung - oder zumindest einen großen Teil - von der Rechtmäßigkeit ihrer Kriege zu überzeugen, obwohl diese nicht von einem UN-Mandat gedeckt und somit völkerrechtswidrig waren.


 Für die Bundesrepublik begann dies mit der Bombardierung Belgrads zur Befreiung des Kosovo - legitimiert mit den Schrecken von Srebrenica, wobei die Zustände im Kosova damals weit von solchen Massakern entfernt waren.

Es ging weiter mit dem illegalen Angriff auf den Irak und der Bombardierung Libyens, wo eine mandatierte Flugverbotszone zur hemmungslosen Bombardierung und Regimechange uminterpretiert wurde.


 In all diesen Fällen waren die deklarierten Gegner sicher keine Engel, hatten auch Menschenrechtsverbrechen zu verantworten.

Aber, obwohl man es zuhause so begründete, ging es nie um die Gültigkeit der Menschenrechte in diesen Staaten sondern um handfeste Interessen, meist darum dass man die Herrschenden dort nicht im eigenen Machtblock integrieren konnte.


 Dies lässt sich sehr einfach daran erkennen, dass der Westen 1. sehr oft nicht eingreift, obwohl viel schlimmere Verbrechen an der Menschlichkeit geschehen, wie zur Zeit im Sudan oder Gaza.


 Und 2. bleibt man verbündet mit Diktatoren und Regimen, die oft noch schlimmere Menschenrechtsbilanzen haben, als die die man bekämpft. Hier seien allen voran Israel und die Golfstaaten aber auch Staaten wie Syrien, Ruanda und andere genannt.

Diese Vorgeschobenheit humanitärer Gründe ist das erste Argument, warum wir humanitäre Interventionen nicht als Grund eines unilateralen Eingreifens akzeptieren sollten.


 Ein weiterer Grund ist, dass eine humanitäre Verbesserung fast nie erreicht wird. 

Libyen und Irak, oder Syrien, wo man Rebellen unterstützte, sind alle Jahrzehnte später noch in Bürgerkriege gefangen, besonders entlang ethnischer Linien und mit massiver Gewalt gegen Minderheiten. Dazu kommen die Tausenden, teils hunderttausenden Toten durch die Intervention selbst.

Die propagierte Verbesserung durch Regimechange, kam nie zustande. Stattdessen waren die eigenen Hände dann blutüberströmt.


 Dies mussten nun viele der Menschen im Iran feststellen, die sich so sehr eine Veränderung mit mehr zivilen Freiheiten oder auch nur eine nicht von Sanktionen behinderte Wirtschaft wünschen und deshalb den Angriff auf ihr eigenes Land gut hießen. Auch dies ist jetzt schon wieder ein Krieg mit tausenden Opfern wird, mit vielen davon Zivilisten. 

Der Angriff auf eine Mädchenschule mit zig getöteten Kindern am ersten Tag, zeigte recht schnell wie inhuman-zerstörerisch auch dieser Krieg wieder wird.


 Trump hielt es, wie gesagt, nicht mehr für wichtig sein militärisches Eingreifen noch im Interesse iranischen Bevölkerung zu begründen.

Und auch alle anderen Gründe, eine Bedrohung für die USA, das angebliche Atomwaffenprogramm, all das wurde von US-Offiziellen wie der Chefin der Geheimdienste, Tulsi Gubbard, selbst, zurückgetretenen Generälen oder Organisationen wie der Internationalen Energiebehörde dementiert.


 Obwohl dieser offenbar unbegründete und völlig illegale Angriffskrieg ein solcher ist und kaum versucht dies zu verstecken, haben sich Deutschland England und Frankreich direkt dahinter gestellt und Amerika und Israel nicht einmal gerügt, sondern den Iran.


 Mittlerweile verweigern natürlich Spanien, aber Berichten zufolge sogar auch Frankreich, Großbritannien und Italien Flugzeugen und Schiffen der USA die Landung, wenn diese in den Krieg involviert sind - weil sie wissen, dass sie sich damit mitschuldig am Angriffskrieg und strafbar machen!


 Und wer macht sich scheinbar keine Sorgen, liebe Freunde des friedlichen Zusammenlebens?

Unser Bundeskanzler Friedrich Merz unterstützt die USA immer noch, nicht nur rhetorisch im Angriffskrieg, sondern auch durch die weiterhin erlaubte Nutzung verschiedener US-Militäreinrichtungen wie Rammstein und anderen für diesen illegalen Angriffskrieg.

Und das obwohl sogar der wissenschaftliche Dienst des Bundestags sehr eindeutig in seinem Ergebnis war, dass dieser Krieg unprovoziert und illegal war.


 Ich glaube, die meisten von euch Zuhörer:innen sind jedenfalls mit dabei, wenn ich sage:

Wir fordern die Bundesregierung auf, dem endlich ein Ende zu setzen und die Nutzung dieser US-Basen für alle ihre völkerrechtswidrigen Kriege zu untersagen!


 Außerdem sollen diese Einrichtungen nicht mit immer mehr Raketen gar noch atomar-bestückt aufgerüstet, sondern abgebaut und geschlossen werden!


 Und auch die strafrechtliche Verfolgung der Unterstützenden dieses illegalen Angriffskriegs in unserem Land, besonders in der politischen Kaste, finde ich persönlich nötig.


 Ist unsere Justiz noch so unabhängig, dass so ein Verfahren ordentlich ablaufen kann?

Wir werden es sehen, liebe Friedensfreunde, schon am Verfahren gegen die Kanzler und Minister:innen der vorherigen und aktuellen Regierung sowie verschiedener Rüstungshersteller wir Renk wegen Beihilfe zum Genozid, das nun bei der Bundesanwaltschaft liegt.2


 Nur wenige Wochen hat Bundeskanzler Friedrich Merz den Export von überhaupt nur manchen Waffengattungen an Israel eingeschränkt, als dieses den Gazastreifen belagerte und aushungerte.


 Seit der offensive auf den Iran hat Israel wieder fast alle Zugänge des Gazastreifens geschlossen, sodass sich die sowieso die ganze Zeit katastrophale humanitäre Lage wieder extrem verschärft.

Ein neuer Ausfuhrstopp für Rüstungsgüter an Israel - Fehlanzeige in der BRD.


 Während Israel im Schatten des Irankrieges nun auch den Süden des Libanon bis zum Litani-Fluss wieder besetzen will, in wenigen Wochen über 1300 Menschen dort tötete und rund ein Viertel der libanesischen Bevölkerung vor der Zerstörung der israelischen Armee flüchtet, 

stärkt die Bundesregierung aus CDU & SPD noch die Kooperation mit diesem Staat, der sich weder um Völkerrecht noch Menschenrechte kümmert, und eigentlich Pariah unter den Nationen sein sollte.


 So hat es kürzlich ein Gesetz beschlossen, dass praktisch nur für Palästinenser die Todesstrafe für den Mord an einem Israeli bedeutet, während die fanatischen Siedler in der Westbank schwer bewaffnet in palästinensischen Siedlungen toben, Menschen erschießen und dabei von dem Militär gedeckt werden, das dann maximal die erschießt, die sich wehren. 

Das liebe Freunde ist Apartheid. Und es ist Genozid, und war es meiner Ansicht nach auch die ganze Zeit seit der Nakba auch wenn es ab und zu ruhiger war:

Doch zumindest seit der Regentschaft Netanjahus ist klar: 

Israel will ganz Palästina für sich, keinen palästinensischen Staat, und die dort beheimatete Bevölkerung soll weg. Wie nun auch im Süden des Libanons.


 Wie gesagt, ist es erst knapp etwas mehr als einen Monat her, dass der Generalinspekteur der Bundeswehr ein neues Kooperationsabkommen mit den IDF unterschrieben hat. Kurz davor hat die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner sogar IDF-Soldaten im Gazastreifen besucht. Was für eine Legitimierung ist das denn?


 Im Januar erst hat unser Innenminister in Israel das Abkommen Cyber-& Sicherheitspakt zur verstärkten Zusammenarbeit bei innerer Sicherheit also Überwachungstechnologie beschlossen. Das sind Produkte die Israel direkt in und mit ihrer Unterdrückung der entrechteten Palästinenser:innen entwickelt - und durch den Kauf dieser Produkte finanzieren wir diese Apartheid quer.3

Das darf nicht sein, liebe Freunde, es muss nun endlich international richtiger Druck aufgebaut werden, der die rechtsextreme israelische Regierung und auch deren demokratische Basis in der Bevölkerung zurück auf den Weg der Menschenrechte und des Völkerrechts zwingt.


 Und das selbe gilt natürlich auch für die Vereinigten Arabischen Emirate, die wie weithin bekannt ist, die Hauptsponsoren der genozidalen Rapid Support Forces im Sudan sind und Waffen gegen Gold aus den privaten Minen des Anführers Hemedti aus Darfur rein und raus schmuggeln. 

Sudan gilt als größte humanitäre Katastrophe der Welt und die Bundesregierung sieht die Emirate als engen Verbündeten, exportiert Waffen dorthin und importiert Öl und Gas und Merz besuchte Emirate erst im Februar um die Beziehung noch weiter zu vertiefen.


 Wenn wir Menschenrechte schützen wollen, dann nicht durch militärische Gewalt, liebe Antimilitarist:innen, dann ist das Einstellen jeglicher Kooperationen mit solchen Regimen das Gebot der Stunde.


 Die Golfstaaten, Israel und die USA sind Teil eines Machtkomplexes unter Führung der USA, die nun aber wirtschaftlich immer mehr gegenüber China und den BRICS-Staaten verlieren und deshalb versuchen ihre Vorherrschaft kriegerisch zu sichern.


 Deutschland ist schlecht beraten damit, in diesem kriegerischen Block zu verbleiben, denn wo dieser Weg hinführt ist ja schon offensichtlich.


 Lasst uns lieber Abrüsten - denn Russland ist Westeuropa eh jetzt schon militärisch lange nicht gewachsen, was auch immer sie von einem Angriff im Jahr 2029 fabulieren und faseln. Das lässt sich in militärischen Kräftevergleichen wie der Military Balance leicht nachlesen und auch US-amerikanische und heimische Generäle bestätigen dies.4


 Wir sind umzingelt von Freunden.

Lasst uns deshalb auf die wichtigen Sachen konzentrieren, allem voran den Klimawandel einzudämmen und die Folgen auch in Ländern mit weniger finanziellen Mitteln abzudämpfen, den Hunger in der Welt beenden und unsere Gesellschaft in unserem reichen Land so gerecht machen, dass kein Kind in Armut aufwächst.


 Denn diese Welt könnte für ein gutes Leben für alle reichen, wenn nicht einige immer noch mehr wollten.


 Für Frieden und Freiheit. Danke

 

admin-0 8. April 2026 - 13:43
admin-0

Pressemitteilung Ostermarsch München 2026

1 Woche ago
Pressemitteilung Ostermarsch München 2026 PRESSEMITTEILUNG München, 31. März 2026  

Völkerrecht statt Faustrecht: Münchner Friedensbewegung warnt vor Eskalationsspirale – Diplomatie jetzt!

Auf einen Blick

  • Anlass: Ostermarsch München 2026 unter dem Motto „Völkerrecht statt Faustrecht“.
  • Warnung: Die Erosion des Völkerrechts senkt Hemmschwellen – Eskalationsspiralen bis hin zu einem großen Krieg werden wahrscheinlicher.
  • Globaler Impact: Schon die Drohung selektiver Einschränkungen zentraler Seewege (u. a. Straße von Hormus/Route Richtung Suez) kann Energiepreise und Lieferketten weltweit destabilisieren.
  • Forderungen: UN-gestützte Diplomatie und Waffenruhen, keine Einflusszonen-/Annexions- und Regime-Change-Politik, Abrüstung statt Aufrüstung; keine neuen US-Raketensysteme in Deutschland.
Die Münchner Friedensbewegung sieht die internationale Sicherheitslage an einem gefährlichen Kipppunkt: Die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten und der anhaltende Krieg in der Ukraine drohen sich gegenseitig zu verstärken. Wo das Gewaltverbot der UN-Charta missachtet und Diplomatie durch militärische Logik ersetzt wird, steigt das Risiko einer regionalen Kettenreaktion bis hin zu einem großflächigen Krieg. Vor dem Ostermarsch 2026 fordert die Friedensbewegung eine konsequente Rückkehr zu Völkerrecht und Verhandlungen.   Das Münchner Friedensbündnis, Veranstalter des Ostermarsches 2026, stellt seinen Aufruf unter das Motto „Völkerrecht statt Faustrecht“. Maßstab ist die Charta der Vereinten Nationen: Gewaltverbot, Schutz der Zivilbevölkerung und das Gebot, Konflikte friedlich beizulegen. Wenn diese Regeln zur Verhandlungsmasse werden, wird auch kollektive Sicherheit zur Illusion. Mit großer Sorge beobachten wir, dass die militärische Eskalation im Nahen und Mittleren Osten weitere Staaten und nichtstaatliche Akteure erfassen kann. Der Ökonom Prof. Jeffrey Sachs hat in einem Interview mit Glenn Diesen vor einer Entwicklung „in Richtung Dritter Weltkrieg“ gewarnt, wenn Deeskalationsmechanismen versagen. Entscheidend ist: Je mehr das Völkerrecht politisch relativiert wird, desto geringer werden die Hemmschwellen für Gewalt – und desto schwerer wird es, Eskalationen wieder einzufangen.   Zur militärischen Zuspitzung kommt eine gefährliche politische Rhetorik: Ankündigungen von „Regime Change“, Überlegungen zu Annexionen oder die Idee, die Welt erneut in Einflusszonen aufzuteilen, stehen im Widerspruch zu zentralen Prinzipien des Völkerrechts – der souveränen Gleichheit der Staaten, der territorialen Integrität und der Pflicht zur friedlichen Streitbeilegung. Solche Signale senken international die Schwelle für Gewaltanwendung und erhöhen das Risiko, dass Konflikte „durchgezogen“ statt verhandelt werden.  

Die Erfahrung aus früheren Krisen zeigt: Wenn Regeln durch Macht ersetzt werden, greifen Automatismen – Bündnislogiken, Vergeltungsschläge, Missverständnisse, Fehleinschätzungen. In einer Lage mit mehreren parallel laufenden Kriegen und hoher Aufrüstung kann das schneller als erwartet in einen großen Krieg münden. Deshalb rückt beim Ostermarsch 2026 eine Botschaft in den Mittelpunkt: Völkerrecht statt Faustrecht – als Voraussetzung für Deeskalation, Waffenruhe und politische Lösungen.

  Hinzu kommt ein weltwirtschaftlicher Risikofaktor: Schon die Ankündigung oder selektive Einschränkung sicherer Seewege in der Region – etwa in der Straße von Hormus – kann Energiepreise, Versicherungen und Lieferketten weltweit unter Druck setzen. Auch im Roten Meer ist die Lage fragil: In der Vergangenheit konnten Angriffe auf die Schifffahrt den Verkehr Richtung Suez-Kanal erheblich beeinträchtigen. Eine erneute Zuspitzung wäre ein zusätzlicher Eskalations- und Krisentreiber – mit globalen Folgen weit über die Region hinaus.  

Das Münchner Friedensbündnis fordert:

  • Konsequente Rückkehr zum Völkerrecht und zur UN-Charta: Keine Rechtfertigung von Angriffen durch Machtpolitik, „rote Linien“ oder Bündnislogik.
  • Keine Politik der Einflusszonen, keine Annexionen, keine „Regime Change“-Drohungen: Außenpolitik muss sich an UN-Charta und territorialer Integrität orientieren – auch gegenüber Kuba, Venezuela und in der Arktis.
  • Sofortige Deeskalation und ein belastbarer diplomatischer Prozess unter UN-Vermittlung – für Waffenruhen und Verhandlungen in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten sowie in weiteren Konfliktregionen.
  • Schutz der Zivilbevölkerung und uneingeschränkter Zugang für humanitäre Hilfe; Aufklärung möglicher Völkerrechtsverstöße durch unabhängige internationale Instanzen.
  • Abrüstung und Rüstungskontrolle statt Aufrüstungsspiralen – inklusive Deeskalationskanälen, Transparenz und Krisenkommunikation, um Fehlkalkulationen zu verhindern.
  • Keine Stationierung neuer US-Raketensysteme in Deutschland; keine Schritte, die Deutschland weiter zur Zielscheibe machen.
In den letzten Jahrzehnten wurden völkerrechtliche Strukturen gestärkt – darunter der Internationale Strafgerichtshof und weitere internationale Mechanismen zur Aufklärung schwerer Verbrechen. Diese Institutionen müssen unabhängig arbeiten können und dürfen nicht politisch unter Druck gesetzt werden. Wer das Völkerrecht als „Hindernis“ diskreditiert, bereitet eine Normalisierung militärischer Gewalt vor.  

Heinz Michael Vilsmeier, Pressesprecher des Münchner Friedensbündnis: „Wer Frieden will, muss das Völkerrecht stärken – nicht umgehen. Jede weitere militärische Eskalation im Nahen und Mittleren Osten erhöht die Gefahr, dass immer mehr Staaten hineingezogen werden. Deutschland und Europa dürfen nicht Teil einer Eskalationslogik werden, sondern müssen auf Waffenruhe, Verhandlungen und UN-Vermittlung drängen.“

  Brigitte Obermayer: „Wenn das Völkerrecht fällt, fällt die wichtigste Brandmauer gegen den großen Krieg. Darum lautet unsere zentrale Botschaft: Völkerrecht statt Faustrecht.“   Ostermarsch München 2026
Unter dem Motto „Völkerrecht statt Faustrecht – Gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit!“ lädt das Münchner Friedensbündnis zum Ostermarsch am Karsamstag, 04.04.2026 ein: 10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst (Dreifaltigkeitskirche, Pacellistr. 6), 11.15 Uhr Auftaktkundgebung (Marienplatz), 12.00 Uhr Demonstration, 13.15 Uhr Abschluss mit Infomarkt und Kulturprogramm (Marienplatz).

Pressekontakt
Heinz Michael Vilsmeier – Pressesprecher Münchner Friedensbewegung
Telefon: +49 171 6827695
E-Mail: presse@muenchner-friedensbuendnis.de 
Web: https://muenchner-friedensbuendnis.de 
Newsletter: https://interview-online.blog/newsletter/   Für Rückfragen steht die Koordinatorin des Münchner Friedensbündnisses Brigitte Obermayer zur Verfügung. Sie erreichen sie unter obermayer@wilpf.de   — Abdruck frei. Wir bitten um Veröffentlichungshinweis. —   admin-0 2. April 2026 - 20:13
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Plenum Friedensbündnis April 2026

1 Woche ago
Plenum Friedensbündnis April 2026 Rundbrief Zeit Mi., 04/15/2026 - 19:30 Ort EineWeltHaus admin-0 2. April 2026 - 0:32 Veranstalter Münchner Friedensbündnis
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Kriegssüchtig - Ausstellung, Vernissage

2 Wochen 4 Tage ago
Kriegssüchtig - Ausstellung, Vernissage Zeit Mo., 03/02/2026 - 18:00 admin-0 21. März 2026 - 22:40 Veranstalter Die PazifistInnen – Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Münchner Friedensbündnis HMV-Bildungswerk
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Kundgebung: Solidarität mit den Bundeswehrtramverweigerern!

3 Wochen 1 Tag ago
Kundgebung: Solidarität mit den Bundeswehrtramverweigerern! Zeit Mo., 03/23/2026 - 12:30 Ort Arbeitsgericht München, Winzererstr. 106, 80797 München admin-0 18. März 2026 - 15:07 Veranstalter Arbeitskreis Aktiv gegen rechts in ver.di München
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Friedensklima

3 Wochen 5 Tage ago
Friedensklima Zeit So., 04/19/2026 - 00:00 admin-0 14. März 2026 - 21:15 Veranstalter Ökologisches Bildungszentrum (ÖBZ)
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DEMO: Abschiebeterminal MUC verhindern!

4 Wochen 2 Tage ago
DEMO: Abschiebeterminal MUC verhindern! Zeit Mo., 03/16/2026 - 17:00 Ort Gärtnerplatz admin-0 9. März 2026 - 23:37 Veranstalter Kampagne "Abschiebeterminal MUC Verhindern"
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Plenum Friedensbündnis März 2026

1 Monat ago
Plenum Friedensbündnis März 2026 Rundbrief Zeit Mi., 03/18/2026 - 19:30 Ort EineWeltHaus admin-0 8. März 2026 - 20:40 Veranstalter Münchner Friedensbündnis
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Begrüßung Kundgebung "Hands off Iran" Stachus München 02.03.2026 - Brigitte Obermayer

1 Monat ago
Begrüßung Kundgebung "Hands off Iran" Stachus München 02.03.2026 - Brigitte Obermayer

Begrüßung 2.3.2023 Hands Off Iran - Stachus München

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,

mein Name ist Brigitte Obermayer, ich bin heute die Versammlungsleiterin, und begrüße Sie im Namen der Veranstalter. Diese sind MFB, SDAJ, Linksjugend Solid, Diem 25, DKP und AKM

Wir haben die Versammlung erst heute morgen angemeldet, deshalb können wir nur eine Kundgebung und keine Demonstration durchführen, da es mehrere Eilversammlungen gibt.

Es gibt keinen Demozug. Wer nach der Veranstaltung zum EineWeltHaus möchte und sich die Ausstellung „Kriegssüchtig“, ansehen will, macht das bitte eigenständig. Mit der S-Bahn oder der U-Bahn ist man ja gleich dort.

Wir müssen einige Auflagen beachten 

Bitte Durchgangsmöglichkeiten, vor allem die U-Bahnzugänge 
und Feuerwehrzufahrten frei halten. 

Es ist selbstverständlich, dass wir keine gefährlichen Gegenstände (Waffen, Pyrotechnik, Glasflaschen) auf unserer Veranstaltung haben wollen, auch keinen Alkohol und bitte nichts auf den Boden werfen. Wir haben Achtung vor der Umwelt und vor den Menschen, die für uns sauber machen.

-------

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,

Wir verurteilen die erneute völkerrechtswidrige Aggression der USA und Israels gegen den Iran und die Ermordung seines Staatsoberhaupts aufs schärfste. Es ist auch diesmal ein hinterhältiger Überfall während laufender Verhandlungen.

Wir fanden die iranische Regierung und den Terror, den sie gegen ihre Bevölkerung ausgeübt hat, grauenvoll und haben dagegen protestiert. Aber es ist Sache des iranischen Volkes eine Regierung zu finden, mit der sie einverstanden ist.

Es ist unser Wunsch an das und für das iranische Volk, eine gerechte und friedliche Lösung zu finden.

Wir stehen einem weiteren unprovozierten Angriffskrieg gegenüber. Einem weiteren Bruch des Völkerrechts.

Ich zitiere aus German Foreign Policy von heute:

Die USA und Israel erhalten bei ihrem zweiten Angriffskrieg gegen Iran binnen neun Monaten erneut die Rückendeckung der Bundesregierung. Bundeskanzler Friedrich Merz teilte am gestrigen Sonntag mit Blick auf den offenkundig völkerrechtswidrigen US-amerikanisch-israelischen Überfall auf Iran mit, er wolle „völkerrechtliche Einordnungen“ des Krieges nicht vornehmen: Es sei „jetzt nicht der Moment, unsere Partner und Verbündete zu belehren“ und forderte den Iran auf, „diese wahllosen Angriffe sofort zu beenden“.

Der Bundeskanzler trägt mit seiner Billigung völkerrechtswidriger Angriffe und seiner Kritik an völkerrechtskonformer Selbstverteidigung zur Auflösung des internationalen Rechts bei, das die Trump-Administration ohnehin nicht mehr anerkennt. Mit dem Abschied vom Völkerrecht geht die Normalisierung des Kriegs per Enthauptungsschlag einher: Zum wiederholten Mal galten die ersten Luftangriffe der Staats- und Militärspitze Irans. Dies steht in künftigen Kriegen allen zur Nachahmung frei.

Dagegen wehren wir uns hier. Wir erinnern unsere Regierung an gültige Verträge und fordern die Einhaltung der gegebenen Versprechen.

In der Bundesrepublik Deutschland wurde das Gesetz zum Beitritt zur Charta der Vereinten Nationen am 6. Juni 1973 von Bundespräsident Gustav Heinemann unterzeichnet. Der Beitritt beider deutscher Staaten erfolgte am 18. September 1973.[5] .

Wir fordern:

  • den sofortigen Stopp des Krieges gegen den Iran

  • ein Ende der deutschen Unterstützung für die militärischen Angriffe und den Wirtschaftskrieg gegen das Land. Das bedeutet insbesondere Stopp aller Waffenlieferungen an Israel und Ablehnung der Nutzung der US-Stützpunkte auf deutschem Boden für den Krieg gegen den Iran.

  • eine klare Verurteilung der völkerrechtswidrigen Aggression durch die deutsche Bundesregierung

  • Einsatz für einen Waffenstillstand und faire Friedensverhandlungen mit dem Iran

Wir fordern die Einhaltung des Völkerrechts.

„Völkerrecht statt Faustrecht ist unser Motto für den diesjährigen Ostermarsch am 4. April in München. Bitte kommt und nehmt das Ernst, was wir Menschen brauchen.

Frieden, Zuverlässigkeit, Die Einhaltung von Gesetzen, Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele. Das sind die Versprechen, die in den letzten Jahrzehnten gegeben wurden.

Das ist ein 80 jährige Entwicklungsgeschichte, die viel Gehirnschmalz und auch Geld gekostet hat. Wir sind nicht damit einverstanden, dass die Vereinten Nationen abgeschafft werden, wir sind für eine Reform und für die Menschenrechte.

Wir fordern FRIEDEN DURCH RECHT.



 



 

 

admin-0 8. März 2026 - 17:42
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Schülerstreik - Nein zur Wehrpflicht

1 Monat ago
Schülerstreik - Nein zur Wehrpflicht Zeit Do., 03/05/2026 - 11:00 Ort Ostbahnhof admin-0 4. März 2026 - 17:03 Veranstalter Bündnis "Nein zur Wehrpflicht"
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2 Stunden 50 Minuten ago
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