Mai 2019

Rettet den INF*-Vertrag - Aktionstag 1.6. 2019


Menschenkette vom US-Konsulat zum russischen Konsulat

(Königinstr./Ecke von-der-Tann-Straße - Maria-Theresia-Str./Europaplatz, hinter dem Friedensengel)

  • Infostand am US-Konsulat ab 10:00 Uhr
  • Kette Start 11:00 Uhr

Wir wollen:

Rettet den INF-Vertrag - Aktionstag 1.6. 2019Keine neuen Atomwaffen in Europa!
US-Atombomben abziehen statt modernisieren!
Keine neuen Atombomber für die Luftwaffe!
Für ein Europa ohne Atomwaffen!
 
Zeitgleich sind Aktionen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Darmstadt, Leipzig und München geplant

IPPNW: Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.05.2019
Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel

Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York


https://www.ippnw.de/presse/artikel/de/atomenergie-ist-keine-loesung-fu…

Die IPPNW Deutschland verurteilt die Forderung der deutschen Bundesregierung, Atomtechnologie als Mittel zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele zu propagieren. Die Bundesregierung präsentierte auf dem Ausschuss zur Vorbereitung der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT PrepCom) in New York gemeinsam mit elf anderen Staaten ein Arbeitspapier mit dem Titel "Förderung der friedlichen Nutzung der Nukleartechnologie: ein Instrument zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung". Darin schlägt sie vor, Atomenergie als Lösung für den Klimawandel und zur Stillung des Energiebedarfs der Entwicklungsstaaten einzusetzen.

Unterwegs beim Ostermarsch Draußen ...

Beim "Ostermarsch Draußen" zur Isar vorbei am Garchinger Atomei gab es natürlich wieder einige Informationen (diesmal von Ulla Epple) unterwegs, zuletzt beim Picknick:
Bei der U6 nach Garching fährt man an einem langen Zaun entlang mit laufenen Warnschildern wie an einem Militärgelände - was dort ja mal war. Inzwischen:

Ein Schild in der Fröttmaninger Heide, einem Naturschutzgebiet, warnt Spaziergänger vor der Munitionsbelastung.
Der „Heideflächenverein Münchner Norden“ arbeitet an einem Kampfmittelräumkonzept. Er wurde vom Bund von dem er das Gelände erwarb nur unzulänglich über die tatsächliche Belastung durch Kampfmittel informiert. Die 150 Jahre militärische Nutzung des Geländes dürfte einiges an Gefahrgütern angesammelt haben. Hier wurde Krieg gespielt vom Militär der Wittelsbacher, der Reichswehr, der Wehrmacht, der US-Army und der Bundeswehr. Aus britischen und us-amerikanischen Bombern flogen auch noch ein paar Bomben herab. So dass Bomben, Granaten und Munition in vielfältiger und diffuser Weise im Boden verteilt liegen.

Der Bund weist eine Verantwortung dafür zurück.

3.5. - Hände weg von Venezuela

Podiumsveranstaltung

Ein Land zwischen bolivarischer Revolution und neoliberalem Umsturz

Angesichts der zugespitzten Situation in Venezuela und den Androhungen militärischer Gewalt durch die USA wollen wir informieren, sowohl über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, wie über die feindlichen Aktionen gegen die bolivarische Republik Venezuela.

mit

André Scheer
Journalist, junge Welt; er berichtet seit Jahren über Venezuela und war bei den letzten Eskalationen in dem erdölreichen Land.
Er wird zusammen mit
Harri Gruenberg
Mitglied des Parteivorstands der LINKEN
und mit
Orlando Maniglia Ferrero (angefragt)
Botschafter Venezuelas

einen realistischen Einblick geben in die Auswirkungen der US-Wirtschaftssanktionen, die Putschversuche und Sabotageaktionen.

Dabei geht es auch um die Rolle der deutschen Bundesregierung und um die Methoden, mit denen die venezolanische Regierung gestürzt werden soll.