BIFA

Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung

Ausgeträumt? Demokratie & Internet

ISW München lädt ein

Seit den Anschlägen von Paris am 13.11.2015 und der durch die herrschende Politik und die Medienberichterstattung geschürten Massenhysterie erfolgen verstärkte Angriffe auf demokratische Rechte in den Staaten der EU. Dies hat auch Auswirkungen auf alle Bereiche des Internet.

Doch stellt das Internet denn überhaupt noch eine Sphäre der Demokratie dar? Oder wird es durch große (Internet-)Konzerne dominiert? Wie sieht es mit der demokratischen Informierung und Willensbildung im Netz aus?

Die Referenten gehen bei der Veranstaltung insbesondere auf die Monopolbildung im Internet durch Konzerne wie Google, Facebook und Co. ein. Außerdem betrachten sie den Mythos vom "Mitmachweb" durch Social Media. Doch auch die partizipativen Potenziale des Internets werden vorgestellt und einige Eckpunkte für eine mögliche demokratische Entwicklung des Internets diskutiert.

Vortrag und Diskussion mit Kerem Schamberger und Thomas Gebel zu dem gleichnamigen report 105.

Anstelle von Eintritt bitten wir um Spenden.

https://isw-muenchen.de/events/ausgetraeumt-demokratie-internet/

Bus zur Menschenkette an der Airbase Ramstein - aktualisiert!

siehe auch 8. Juni - Start Camp
bzw. (1. Auflage) Flugblatt-Download: Bus von München zur Airbase Ramstein

Der Bus ist ausgebucht, Empfehlung: -> Mitfahrbörse

Bus von München, Augsburg und Ulm - Samstag, 11. Juni 2016:

5:30h Abfahrt am EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80
6:45h Abfahrt Augsburg Parkplatz P+R Nord, Biberbachstraße 9 Achtung - Abfahrt Augsburg ..
8:15h Abfahrt Ulm Hotel u. Rasthaus Seligweiler, Seligweiler 1 .. und Ulm kann sich ändern!
ca. 11:30h Ankunft in Kaiserslautern/Ramstein
Rückfahrt:
frühestens 20:30h - spätestens 22:00h

Bundesweiter Schul- und Unistreik gegen Rassismus

Am 27. April findet ein bundesweiter Azubi-, Uni- und Schulstreik gegen Rassismus statt. Viele Gruppen und Einzelpersonen unterstützen dazu das Bündnis „Jugend gegen Rassismus“ in Berlin, Bonn, Bremen, Fulda, Frankfurt, Hannover, Kassel, Kiel, Leipzig, München, Oldenburg und Potsdam. In mehreren Münchner Unis und Schulen gibt es Aktionskomitees.

München und bundesweit: Proteste zum "Tag der Bundeswehr"

In München Versammlung vor der S-Bahn Neuperlach-Süd (dort holt die BuWe Leute per Shuttlebus ab): Schindlerplatz/Carl-Wery-Str - Unterstützumg Willkommen: 9.30-12.30 Uhr oder länger, max 18.30 Uhr, Plakate, Texte, Lieder Kontakt: wir.wollen.frieden@web.de

Um die Bevölkerung von Militäreinsätzen zu überzeugen und junge Leute für den Kriegsdienst zu werben, führt die vom Verteidigungsministerium befehligte deutsche Armee seit 2015 einen „Tag der Bundeswehr“ durch. An dem Tag öffnet die Armee an ausgewählten Standorten ihre Kasernentore und präsentiert sich auf öffentlichen Plätzen mit einer Millionen-Euro schweren Propaganda-Show.

Ein natürlicher Anlaß für Gegenwehr!

Die Aktionskarte zum "Tag der Bundeswehr" gibt es dort hochaufgelöst!

Gerechtigkeit für Berta Cáceres! - Podiumsdiskussion


Podiumsdiskussion mit zwei Gästen aus Honduras:
José Asunción Martínez (COPINH-Koordinationsgremium) und
Francisco Sánchez (Präsident des Indigenen Rates von Rio Blanco)

In der Nacht vom 2. auf den 3. März wurde Berta Cáceres, die Koordinatorin der honduranischen Indigenen-Organisation COPINH, von Unbekannten in ihrem Haus ermordet.

Berta Cáceres war eine der bekanntesten Persönlichkeiten des Landes. Ihr Name stand für einen unbestechlichen Kampf für indigene Rechte, für Frauenrechte, zur Verteidigung indigenen Territoriums gegen den Zugriff der extraktiven Industrien und für eine Neuorientierung der gesamten honduranischen Gesellschaft.

Im Jahr 2012 war Berta zum letzten Mal im Münchner EineWeltHaus. In jenem Jahr begann ihre Organisation COPINH, gegen das Staudamm-Projekt „Agua Zarca“ auf indigenem Territorium in der Region Rio Blanco Widerstand zu leisten. Seitdem sind bereits fünf Aktivist*innen ermordet worden.

Der Mord an Berta Cáceres und die Verstrickungen von Siemens

19:00 Vokü, 20 Uhr, Video, Kurzvortrag, Diskussion

Der Mord an Berta Cáceres, Koordinatorin des Zivilen Rats der Indigenen- und Basisorganisationen von Honduras (COPINH), ist die Eskalation einer Reihe von kriminellen Strategien der Betreiberfirma DESA und der Regierung von Honduras im Zusammenhang mit dem Bau des Wasserkraftswerks Agua Zarca in der Region Río Blanco im Südwesten des Landes. Sie stehen exemplarisch für einen Staat, in dem Straffreiheit, Korruption und Menschenrechtsverletzungen seit Jahren in einem erschreckenden Ausmaß existieren.

Erst am Freitag, 15. April wurden honduranische und internationale Aktivist*innen nach einer Gedenkveranstaltung für Berta am Gualcarque-Fluss von einem Mob im Dienste der DESA angegriffen, es gab mehrere Verletzte. Die Polizei schritt nicht ein und verhaftete niemand. Bertas Nachfolger als COPINH-Koordinator, Tomás Gómez Membreño wurde mit dem Tode bedroht.

Mit dieser Veranstaltung wollen Öku-Büro und OASE-Kollektiv auf die extrem brisante Situation in Honduras und auf die Mitverantwortung der bundesdeutschen Politik und von Siemens und Co. aufmerksam machen.