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Syrien vor dem Zerfall?

2 Monate ago
Syrien vor dem Zerfall? Friedenswochen Zeit Fr., 11/28/2025 - 19:00 Ort EineWeltHaus
Kleiner Saal 211/212 admin-0 30. September 2025 - 14:45
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Ausstellung "Frieden schaffen"

2 Monate ago
Ausstellung "Frieden schaffen" Friedenswochen Zeit So., 11/16/2025 - 11:30 admin-0 30. September 2025 - 14:39
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Gedenkrede Trauerfeier Dr. Klaus Hahnzog 23.09.2025

2 Monate ago
Gedenkrede Trauerfeier Dr. Klaus Hahnzog 23.09.2025

Liebe Familie Hahnzog, verehrte Trauergäste,

Klaus Hahnzog hat ein große Bedeutung für das Münchner Friedensbündnis, für das ich heute sprechen darf. Er hat ja früh deutlich gemacht wie sein eigenes Erleben als Kind im Krieg ihn motivierte sich sein Leben lang für den Frieden und was dazu gehört zu engagieren.

In unserer Friedensarbeit in München fiel uns Klaus Hahnzog früh auf.

Es gab Stadteilfriedensinitiativen, die sich dann auch auf Bürgerversammlungen einmischen konnten, und jetzt kommt Klaus Hahnzog ins Spiel - wenn er als Bürgermeister die Veranstaltung leitete hatten Friedensthemen immer einen guten Stand an dem Abend.

In den 80ern des letzten Jahrhunders erlebten wir eben das Gegenteil von dem was uns heute bedrückt – die Zustimmung zu den Vorstellungen der Friedensgruppen wuchs.

1986 ermöglichte er es dem damaligen Ostermarschkreis, eine ganze Woche unter das Thema Friedenskultur zu stellen, was dann im Schwabingerbräu just im September vor 39 Jahren stadtfand. Wir hatten damals zu dritt Gelegenheit im Rathaus das Konzept dieser Woche mit „Künstler für den Frieden“, Symposium und mehr zusammenzustellen.

1987 konnte sich dann aus dem Ostermarschkreis schließlich das Münchner Friedensbündnis bilden, das dann auch einen kleinen jährlichen Zuschuß via Kulturreferat erhielt.

So wie ich es damals mitbekam – immer hatte sich Klaus Hahnzog auch selbst darum gekümmert!

Später wurde es dann parallel möglich auch größere Unterstützung für die damas neue „internationale Münchner Friedenskonferenz“ zu bekommen (zu der gleich mehr).

Beide Unterstützungen wurden inzwischen gestrichen.

Er bezog auch die ganze Zeit den Rundbrief des Münchner Friedensbündnis – er hat ihn auch gelesen, denn wenn ihm etwas kritisch auffiel hat er sich telefonisch bei uns gemeldet.

Aber sein grundsätzlicher politischer Einsatz ist für mich viel deutlicher darüber hinaus: Er wurde regelmäßig gerufen, wenn wichtige Freiheitsrechte und demokratische Ansprüche drohten unter die Räder zu kommen. Er war zur Stelle auch über seine Zeit im Landtag hinaus.

Dieser Tage jährt sich das Oktoberfestattentat – Klaus Hahnzog sprach mehrmals am Denkmal, wobei es auch um die Wiederaufnahme des Verfahrens ging.

Sein Engagement in mehreren Bündnissen setzte Maßstäbe, gerade in der Auseinandersetzung mit der Bayerischen Staatsregierung. Vorratsdatenspeicherung, Polizeiaufgabengesetz, das sog. Integrationsgesetz, Flüchtlingsthemen und vieles mehr. Alles Fragen die natürlich auch uns in den Friedensgruppen massiv betreffen.

Bei der Humanistischen Union beispielsweise kann man so noch wichtige Texte nachlesen, die mir weiter imponieren!

Noch kurz als Beispiel: 2012 kam die Bundeswehr neu auf die Idee einen „Beförderungsappell“ öffentlich zu inszenieren, ausgerechnet am Kriegerdenkmal im Hofgarten. Das gab es davor nur in Kasernen. Es kam zu öffentlichen Proteste dagegen, Klaus Hahnzog hat dabei unmissverständlich und mutig in unserem Sinn Stellung bezogen – im Web findet sich einiges darüber.

Viele erinnern sich auch wie Klaus Hahnzog bemerkenswert regelmäßig den Button mit der kleinen blau-weißen Friedenstaube trug. Ich war natürlich happy wenn er sich bei uns Nachschub holte.

Sie haben es vielleicht gesehen, es gibt heute auch welche zum Mitnehmen.


Seit 2003 findet quasi parallel zur NATO-Sicherheitskonferenz regelmäßig neben den Demonstrationen als Alternativveranstaltung die “internationale Münchner Friedenskonferenz“ statt, ich erwähnte sie schon. Klaus Hahnzog wurde einer der Ehrenkuratoren. Er hat 2016 im Rahmen des Expertenhearings auch einen vor allem juristischen Beitrag (PDF) zu Menschenrechten beigetragen, im Web heute noch nachzulesen (PDF) und hier ein kleines typisches Zitat,

es gilt: „..alles zu tun, um Fluchtursachen zu vermindern, die häufig durch untragbare Verhältnisse in den Heimatländern herbeigeführt werden. Das heißt insbesondere: keine Kriege, keine Waffenexporte und keine Bedrohung der Lebensgrundlage im Heimatland durch wirtschaftliche Ausbeutung“

– eine gute Quintessenz eines wichtigen Teils vom Wirken von Klaus Hahnzog.

Heute führen wir unser Friedensengagement weiter, ich denke, in dem Sinne wie sich gerade auch Klaus Hahnzog immer eingesetzt hat, inzwischen mit weiteren Aktiven, die eine Zeit wie ich sie eingangs schilderte nicht mehr mitbekamen.

Heute leider als ein Engagement unter völlig neuen extrem erschwerten Bedingungen.

Nach dem russischen Angriff auf die Ukrainischen Grenzen war diese Entwicklung zu befürchten – es hätte aber nicht sein müssen, meinen wir zumindest.

Die massive Zeitenwende die jetzt letztlich die ganze Welt bedrängt musste Klaus Hahnzog nicht mehr aktiv mit aushalten, und doch:

Wir können nur hoffen dass eine Umkehr möglich wird, dass ein Klima der Zusammenarbeit und Solidarität wieder möglich wird, so wie es uns Klaus Hahnzog vorgelebt hat.

Es bleibt der Dank und die Erinnerung an einen großartigen Menschen, sehen wir es als Ansporn für eine andere Zukunft als sie sich momentan abzeichnet.

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Münchner Friedensbündnis * 23.09.2025 * Franz Iberl


 


 


 


 


 


 

 

admin-0 26. September 2025 - 17:06
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Militärische Mobilität – Korridore der Aufrüstung

2 Monate ago
—————————————IMI-Studie 2025/04Militärische Mobilität: Korridore der AufrüstungGesamte Studie hier herunterladen————————————— . INHALTSVERZEICHNIS EinleitungVorläufer der Korridore: TEN-V und Military SchengenVon der militärischen Mobilität zu vier KorridorenVon der militärischen Mobilität zu vier KorridorenGrand Quadriga – mit dem Schiff nach OsteuropaGrand Central – auf (…)

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IMI

SIKO-Plenum

2 Monate ago
Zeit: Dienstag, 7. Oktober 2025 - 20:00

Diesmal 20 Uhr - Wir fangen später an, da wir Rücksicht auf die Palästina-Demo am 2. Jahrestag des Kriegsbeginns in Gaza nehmen möchten.

Regelmäßige Weiterarbeit für 2026 ...

Veranstalter: Aktionsbündnis gegen die NATO-SicherheitskonferenzOrt: EineWeltHaus, Schwanthaler 80
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Tänze und Geschichten, die die Seele nähren

2 Monate ago
Tänze und Geschichten, die die Seele nähren Friedenswochen Zeit Di., 11/18/2025 - 19:00 Ort Pfarrheim Heilig Kreuz, Untere Grasstr. 16/Eingang Gietlstr. (U2,Silberhornstr. Tram 15/20) admin-0 23. September 2025 - 23:59 ReferentInnen Gertrud Knauer freiwilliger Beitrag Anmeldung erwünscht 089/6928497
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Dr. Klaus Hahnzog zum Gedenken

2 Monate 1 Woche ago
Dr. Klaus Hahnzog zum Gedenken

Bei der Traueranzeige für Klaus Hahnzog (Süddeutsche) ist auch die Grafik treffend!

2016 bei einer Info-Veranstaltung zum Baver. "Integrationsgesetz" - Bild aus Video von Gerhard Hallermayer

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-klaus-hahnzog-spd-dritter…

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/hartnaeckig-wie-hahnzog-m…

https://www.vorwaerts.de/parteileben/nachruf-auf-klaus-hahnzog-streitba…

https://friedenskonferenz.info/abschied-von-ehrenkurat-dr-klaus-hahnzog/ (Maria Feckl)

 

Gedenkrede zu Dr. Klaus Hahnzog für das Münchner Friedensbündnis bei der Trauerfeier am 23.09.2025 (Franz Iberl)

Am Grab. Nicht zu sehen: bei beiden Blumengestecken links und rechts vom Trikot steckten Friedenstäubchen passend in einer großen Blüte.


Mahnwache am Odeonsplatz 2012 gegen den Bundeswehr-Beförderungsapell nebenan im Hofgarten.

 

admin-0 17. September 2025 - 14:33
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Einladung Oktoberfestattentat-Gedenken 2025

2 Monate 1 Woche ago
Einladung Oktoberfestattentat-Gedenken 2025 Zeit Fr., 09/26/2025 - 09:30 Ort Denkmal am Haupteingang zur Theresienwiese admin-0 17. September 2025 - 14:01 Veranstalter DGB-Jugend München
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Einladung zum nächsten Politischen Samstagsgebet am 27. September 2025

2 Monate 1 Woche ago
Einladung zum nächsten Politischen Samstagsgebet am 27. September 2025 Zeit Sa., 09/27/2025 - 18:00 Ort Kath. Hochschulgemeinde KHG, Leopoldstr. 11; U3/U6 Giselastraße Gespräch und Forum admin-0 16. September 2025 - 22:51 ReferentInnen Maryam Shirinsokhan Geistlicher Impuls: Ralf Deja Veranstalter Tägerkreis Politisches Samstagsgebet "PSG"
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"Kriegsgefahr für die EU und Deutschland?"

2 Monate 2 Wochen ago
"Kriegsgefahr für die EU und Deutschland?" Friedenswochen Zeit Mo., 11/17/2025 - 19:00 Ort EineWeltHaus Raum 211/212 admin-0 14. September 2025 - 19:19 ReferentInnen Erwin Schelbert Veranstalter Projektgruppe "Münchner Sicherheitskonferenz verändern e.V." Anmeldung nicht notwendig, aber erwünscht unter 01752453686
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HONDURAS EN PRIMER PLANO - Abgeschafft und doch auf Expansionskurs: Die Privatstädte (ZEDE) in Honduras

2 Monate 2 Wochen ago

Freitag 26.9.2025
16:00 - 17:30 Uhr (Europa)
08:00 - 09.30 Uhr (Honduras)

online (zoom) - spanisch mit deutscher Synchronübersetzung

Anmeldung bis zum 25.09.2025 mit Vor- und Nachnamen und ggfs. Organisation an honduras@oeku-buero.de Wir versenden den Veranstaltungslink vor der Veranstaltung am 25.09.2025
Informationen zur Veranstaltung:

Nach dem Willen der Regierung und des Obersten Gerichtshofs in Honduras sollten sie längst abgeschafft sein, doch sie entwickeln sich trotz des Wegfalls ihrer rechtlichen Grundlagen munter weiter: Die sogenannten Sonderzonen für Beschäftigung und Entwicklung (spanisch: ZEDE) sind nahezu autonome Enklaven rechtslibertärer Investor:innen, die nach eigenem Gutdünken möglichst staatsfrei wirtschaften und sich selbst verwalten wollen. Konkret ist das zum einen Próspera auf der Karibikinsel Roatán, finanziert durch das US-amerikanische Unternehmen Pronomos Capital von Patri Friedman, in dem wiederum Startkapital des Tech-Milliardärs Peter Thiel steckt. In Próspera, der weltweit ersten Privatstadt, setzt man unter anderem auf Kryptowährungen und in den USA verbotene medizinische Experimente. Zum anderen geht es um Ciudad Morazán in Choloma, in der Nähe der dortigen großen Weltmarktfabriken. Hauptakteur ist hier der italienische Pharmaunternehmer Massimo Mazzone. Nach dem ZEDE-Gesetz von 2013 durften die Privatstädte beliebig expandieren - auch in räumlich von ihnen getrennte Gebiete. Próspera beruft sich weiter auf diese Regelung und breitet sich trotz der Annullierung des Gesetzes ungehindert sowohl auf den Bay Islands als auch aufs honduranische Festland aus.
Gegen den honduranischen Staat haben die Betreiber-Unternehmen der Privatstädte Klagen in Milliardenhöhe vor dem Internationalen Schiedsgericht der Weltbank in Washington eingereicht. Dabei berufen sie sich auf den Investitionsschutz nach dem Freihandelsabkommen zwischen den USA und Zentralamerika (CAFTA). Allein der Schadensersatz, den Próspera von Honduras fordert, beläuft sich auf rund ein Viertel des aktuellen Bruttoinlandsprodukts und stellt daher eine beträchtliche Drohkulisse für das hoch verschuldete Land dar. Da sich die Schiedsverfahren über Jahre hinziehen dürften und noch dazu Ende November dieses Jahres Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Honduras anstehen, ist die zukünftige Entwicklung rund um die ZEDE derzeit kaum abzusehen.

Christopher Castillo, Koordinator der Umweltorganisation ARCAH, gehört seit Jahren zu den bekanntesten Stimmen des zivilgesellschaftlichen Widerstands gegen die ZEDE in Honduras. Er bringt uns auf den neuesten Stand der Entwicklungen, wirft einen Blick auf die aktuellen Strategien der honduranischen Regierung, sich gegen die ZEDE zu wehren und diskutiert mit uns über die mögliche Zukunft der Privatstädte, die von globalen Netzwerken vorangetrieben werden.

Anmeldung bis 25.September unter: honduras@oeku-buero.de

Veranstaltende: Ökumenisches Büros für Frieden und Gerechtigkeit e.V., Cadeho, HondurasDelegation mit freundlicher Unterstützung durch das FDCL

In der Reihe Perspectivas Diversas,  gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des 

Delegation

AUSDRUCK (September 2025)

2 Monate 2 Wochen ago
———————————————————-———————————————————- AUSDRUCK – Das IMI-MagazinAusgabe Juni 2025Schwerpunkt: TürkeiGesamte Ausgabe hier herunterladen ———————————————————-———————————————————- SCHWERPUNKT: Türkei — Editorial (Malte Lühmann)— Türkische Rüstungsproduktion und ihre Grenzen (Axel Gehring)— Veränderung und Umwandlung – Zur Selbstauflösung der PKK (Rojdan Akkaya)— Grenzüberschreitungen – Systemische Gewalt gegen (…)

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