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Hiroshimatag: HIROSHIMA und NAGASAKI MAHNEN!

5 Tage 9 Stunden ago
Hiroshimatag: HIROSHIMA und NAGASAKI MAHNEN! Zeit Do., 08/06/2026 - 19:30 Ort Marienplatz admin-0 23. Juni 2026 - 22:59 Veranstalter Münchner Friedensbündnis
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Erinnerungen eines Gaza-Touristen (2010 – 2012)

5 Tage 17 Stunden ago
Erinnerungen eines Gaza-Touristen (2010 – 2012) Zeit Do., 06/25/2026 - 19:00 Ort EineWeltHaus admin-0 23. Juni 2026 - 14:36 ReferentInnen Dr. Peter Voß Veranstalter Peter Voß
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Über Palästina reden - zwei Perspektiven jenseits der Mauer

1 Woche ago
Über Palästina reden - zwei Perspektiven jenseits der Mauer Zeit Di., 07/07/2026 - 19:00 Ort Gesundheitsladen e.V., Astallerstraße 14, 80339 München admin-0 21. Juni 2026 - 14:47 ReferentInnen Ronnie Barkan, Aktivist Nadia Bieler, Dr. med. Veranstalter IPPNW-Regionalgruppe München Spenden erwünscht Anmeldung erbeten
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USA: Rechenzentren und (illegale) Gasturbinen als kritische Infrastruktur für nationale Sicherheit bzw. die (völkerrechtswidrige) Bombardierung des Iran

1 Woche 3 Tage ago
Elon Musk, der erste Billionär und reichste Mensch der Welt, betreibt über sein Unternehmen xAI zur Energieversorgung seines Rechenzentrums in Southaven, Mississippi, ohne Genehmigung 46 Gasturbinen. Dagegen klagten Anwohnende und die Bürgerrechtsorganisation NAACP. In dem Prozess hat nun auch das (…)

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IMI

Antikriegstag III

1 Woche 6 Tage ago
Antikriegstag III Zeit Di., 09/01/2026 - 19:00 Ort DGB-Haus (neu) Saal, Schwanthalerstr. 64 admin-0 15. Juni 2026 - 18:31 ReferentInnen Jürgen Wagner, IMI .. u. a. Veranstalter DGB München
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Antikriegstag II

1 Woche 6 Tage ago
Antikriegstag II Zeit Di., 09/01/2026 - 17:00 Ort Stachus admin-0 15. Juni 2026 - 18:22 ReferentInnen Jürgen Wagner, IMI .. u. a. Veranstalter ver.di München
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Österreichs bröckelnde Neutralität

1 Woche 6 Tage ago
—————————————————————————————————————————————————————————————————————— Die neue IMI-Studie „Österreichs bröckelnde Neutralität“ von Lino Siebert kann wie immer gratis von unserer Internetseite heruntergeladen werden. Damit wir in der Lage sind, unser Material gratis zur Verfügung zu stellen, sind wir dringend auf die Unterstützung unserer Mitglieder (…)

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IMI

Das Rüstungsmusterland

2 Wochen 3 Tage ago
Panzer statt Wohnungen, Sonderrechte für die Bundeswehr, milliardenschwere Aufrüstung und eine Landesregierung, die den roten Teppich ausrollt: Das Bundesland Nordrhein-Westfalen entwickelt sich unter »Schwarz-Grün« zu einem Kernland der deutschen Militarisierung. Was als »Verantwortung« verkauft wird, hat Folgen bis hinein in (…)

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IMI

AUSDRUCK (Juni 2026)

2 Wochen 4 Tage ago
—————————————————————————————————————————————————————————————————————— Die neue Juni-Ausgabe des IMI-Magazins mit dem Schwerpunkt „Rheinmetall“ kann wie immer gratis von unserer Internetseite heruntergeladen werden. Damit wir in der Lage sind, unser Material gratis zur Verfügung zu stellen, sind wir dringend auf die Unterstützung unserer Mitglieder (…)

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IMI

Benefizkonzert für Gaza

2 Wochen 5 Tage ago
Benefizkonzert für Gaza Zeit Mi., 06/17/2026 - 19:00 Ort Fat Cat - Kellerstr. admin-0 10. Juni 2026 - 1:20 Veranstalter Make Freedom Ring - medico international 25€/15€ ..
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Plenum Friedensbündnis Juni 2026

2 Wochen 6 Tage ago
Plenum Friedensbündnis Juni 2026 Rundbrief Zeit Mi., 06/17/2026 - 19:30 Ort EineWeltHaus admin-0 8. Juni 2026 - 14:38 Veranstalter Münchner Friedensbündnis
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Jahresübersicht aller Publikationen

2 Wochen 6 Tage ago
Der Link unter der Auflistung der Artikel auf unserer Startseite funktioniert aktuell nicht, weshalb unser Archiv, also alle Artikel chronologisch gelistet, nicht mehr abrufbar sind. Unter imi-online.de/2026 ist das Archiv dieses Jahres abrufbar und über den Zahlenbalken oben können auch (…)

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Gegen den Kahlschlag im Gesundheitswesen ...

3 Wochen ago
Gegen den Kahlschlag im Gesundheitswesen ... Zeit Mi., 06/10/2026 - 17:00 Ort Odeonsplatz München admin-0 7. Juni 2026 - 18:55 Veranstalter ver.di Bayern/München
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Honduras stärkt Agrarindustrie mit umstrittenem Gesetz

3 Wochen 1 Tag ago

Verschärfte Kriminalisierung sozialer Proteste, Verletzung kleinbäuerlicher und indigener Rechte befürchtet. Proteste angekündigt, Verfassungsklagen erwartet

Von Anna Rösch amerika212011 wurde die Gemeinde Rigores gewaltsam von der Polizei geräumt. Kritiker befürchten, dass mit dem neuen Gesetz solche Räumungen zu nehmenQuelle:OcoteFilms/privat

Tegucigalpa. Gegen den Protest zahlreicher kleinbäuerlicher und indigener Organisationen hat der honduranische Kongress ein Gesetz zur Stärkung und zum Schutz des agrarindustriellen Sektors verabschiedet. Es erhebt die Agrarindustrie zur privilegierten Tätigkeit von "nationalem Interesse und nationaler Priorität" und erklärt Flächen, die für agrarindustrielle Aktivitäten bestimmt sind, als "unantastbar". Das gilt selbst dann, wenn ein öffentliches Interesse an diesen Flächen besteht oder wenn es sich um Ländereien der Agrarreform handelt, die in Honduras Verfassungsrang genießt. Umweltgenehmigungen für Vorhaben der Agrarindustrie durchlaufen künftig ein beschleunigtes Verfahren und können durch stillschweigende Zustimmung erteilt werden.

Von der Agrarindustrie genutzte Ländereien werden künftig vollständig von den Ansprüchen kleinbäuerlicher Kooperativen oder indigener Gemeinschaften aus historischen Landkonflikten ausgenommen. Landrückgewinnungen und sogenannte "Besetzungen" sind kategorisch verboten. Der Staatsanwaltschaft und der Polizei wird eine unmittelbare Pflicht zu "präventiven" Zwangsräumungen ohne weitere Prüfung und ohne richterlichen Beschluss auferlegt. Staatliche Funktionär:innen, die dem nicht unmittelbar nachkommen, müssen mit Sanktionen rechnen.

Die Gesetzesinitiative war Anfang Februar 2026 in den Kongress eingebracht worden. Die erste und zweite Lesung fanden aber erst am 25. und 26. Mai statt, wenige Tage nach einem Massaker an Landarbeiter:innen auf dem Gebiet der Kooperative Paso Aguán im Norden von Honduras (amerika21 berichtete).

Das Menschenrechtshochkommissariat der Vereinten Nationen (OHCHR) hatte noch am 3. Juni, kurz vor der dritten und letzten Lesung des Gesetzes vor dessen negativen Auswirkungen auf die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Rechte der bäuerlichen, indigenen und afro-stämmigen Gemeinschaften in Honduras gewarnt. Es könne "die Kriminalisierung sozialer Konflikte, kollektiver Forderungen, Proteste und Streiks im Zusammenhang mit der Forderung nach Anerkennung von Rechten auf Land und angestammtes Territorium weiter verschärfen." Das OHCHR hatte den honduranischen Staat aufgefordert, "seine Gesetzesvorlagen an internationale Menschenrechtsstandards anzupassen und durch den Dialog mit den betroffenen Gemeinschaften friedliche und ganzheitliche Ansätze zu verfolgen, um die anhaltenden land- und umweltpolitischen Konflikte im Land zu lösen."

Die Garífuna-Organisation OFRANEH kritisierte, dass das Gesetz unter anderem das Recht indigener Gemeinschaften auf freie vorherige und informierte Konsultation mit Füßen trete und bezeichnete es als einen "juristischen Schandfleck, der von Honduras unterzeichnete internationale Abkommen verletzt".

Der Verfassungsrechtler und Menschenrechtsanwalt Joaquín Mejía kommentierte, das Gesetz stufe soziale Proteste als "Bedrohung des allgemeinen wirtschaftlichen Interesses" ein, obwohl sie ein verfassungsmäßiges Recht darstellten. Mit dem Gesetz würden Kleinbäuer:innen und indigenen Gemeinschaften "kriminalisiert" und "historisch privilegierte Wirtschaftssektoren gepanzert und die Tür zum Dialog verschlossen". Die liberal-nationalistische Koalition des Kongresses mache deutlich, "welche Interessen die Abgeordneten tatsächlich vertreten", sagte Mejía gegenüber der Zeitung Criterio Honduras. 

Das Zentrum für Demokratiestudien CESPAD warnte zudem, dass während der Parlamentsdebatte vereinbart wurde, "diese Art von Vorrang und Schutz auf andere Sektoren wie Industrie, Tourismus, Viehzucht und Infrastruktur auszuweiten". Dies könne das Gesetz zu einem Präzedenzfall machen, "um strategische wirtschaftliche Aktivitäten vor sozialen, territorialen, ökologischen oder gemeinschaftlichen Forderungen zu schützen."

Beobachter:innen rechnen mit mehreren Verfassungsklagen gegen das Gesetz. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen riefen zum Widerstand auf und kündigten bei einer Pressekonferenz Protestaktionen vor dem honduranischen Kongress und eine Unterschriftensammlung für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Kongresspräsidenten Tomás Zambrano und weitere Abgeordnete an.

Bereits Mitte Mai hatte die Allianz der Kleinbäuer:innen, Indigenen und der Basisorganisationen von Honduras (ACAINP) eine Verfassungsklage gegen das neue Gesetzesdekret Nr. 84–2026 eingereicht, mit dem der Straftatbestand der "terroristischen Vereinigung" ausgeweitet wurde. Die Änderung des Artikels 587 des Strafgesetzbuches durch das neue Gesetz erkläre nicht nur Banden und Strukturen, die mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen, zu terroristischen Vereinigungen, sondern eröffne auch die Möglichkeit, diese Kategorie auf Organisationen mit rechtmäßigen Zielen anzuwenden, die "teilweise oder vollständig Handlungen begehen, die Terror auslösen oder die verfassungsmäßige Ordnung schwerwiegend untergraben." Welche Organisationen das sind, werde vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat bestimmt.

Delegation